In dieser Episode des INNOFORM Podcasts, zum Inno-Talk, begrüßen wir Jörg Schönwald von SCHÖNWALD CONSULTING. Mit über 30 Jahren Erfahrung im Bereich der Verpackungsstudien, sowohl in Europa als auch weltweit, teilt Jörg Schönwald seine Einsichten zu den aktuellen Trends und Entwicklungen in der Verpackungsindustrie. Er stellt die Rolle des Standbeutels als Verpackung im Vergleich zu anderen Packmitteln dar.
Themen
Überblick über Schönwald Consulting: Erfahren Sie, wie Jörg Schönwalds Karriere begann und wie Schönwald Consulting zu einem namhaften Unternehmen in der Verpackungsindustrie wurde.
Konkurrierende Verpackungssysteme: Eine tiefgehende Diskussion über die Vor- und Nachteile verschiedener Verpackungssysteme wie Standbeutel, Dosen, und PET-Flaschen in verschiedenen Marktsegmenten wie Food, Getränken, Petfood und Nonfood-Verpackungen.
Nachhaltigkeitstrends: Einblick in die neuesten Trends in Sachen Nachhaltigkeit innerhalb der Verpackungsindustrie, einschließlich Recyclingfähigkeit und der Entwicklung hin zu Monomaterialien.
Die Evolution der PET-Flasche: Eine historische Perspektive auf die Entwicklung der PET-Flasche, ihre Bedeutung für die Recyclingindustrie und die Auswirkungen auf die Verpackungslandschaft.
Flexible Verpackungen vs. starre Verpackungen: Eine Diskussion über die Vorteile flexibler Verpackungen gegenüber starren Verpackungen, insbesondere im Kontext von Nachhaltigkeit und Ressourceneffizienz.
Zukunft der flexiblen Verpackungen: Jörg Schönwald teilt seine Prognosen über die Entwicklung flexibler Verpackungen und deren Rolle in einer zunehmend umweltbewussten Welt.
Gast-Insights
Jörg Schönwald: Mit mehr als drei Jahrzehnten Erfahrung bietet Jörg Schönwald eine fundierte Analyse der Verpackungsindustrie, von technischen Innovationen bis hin zu strategischen Marktentscheidungen.
Für wen ist diese Episode?
- Fachleute aus der Verpackungsindustrie, die Einblicke in aktuelle Trends und zukünftige Entwicklungen suchen.
- Unternehmen, die nachhaltigere Verpackungslösungen erkunden möchten.
- Jeder, der sich für die Auswirkungen von Verpackungen auf unsere Umwelt interessiert.
Unsere Podcasts sind auch verfügbar auf:
Web: Profil – Internationale Unternehmensberatung (schoenwald-consulting.com)
Transkript
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Heute im Innoform-Podcast, zum Inno-Talk, begrüße ich Jörg Schönwald. Wir kennen uns seit über 20 Jahren und sprechen regelmäßig über flexible Verpackungen. Schönwald Consulting stellt Studien bereit über Verpackungen, insgesamt europaweit, weltweit. Und wir sprechen heute über die konkurrierenden Verpackungssysteme für Getränke, für Petfood, aber auch für Non-Food-Verpackungen im Standbeutel, Dose, aber auch in der Petflasche.
Wissen Sie mehr über die Trends hinsichtlich Nachhaltigkeit? Freuen Sie sich auf Jörg Schönwald. Hallo Jörg Schönwald im Innoform-Podcast. Ja, hallo Karsten.
Ich freue mich, dass ich heute hier sein darf. Dankeschön. Ich freue mich auch auf das Gespräch. Wir kennen uns schon eine ganze Weile, Jörg.
Uns verbindet nicht nur das Geschäft mit Standbeutel und flexible Verpackungen, sondern auch noch ein paar private Dinge. Da wollen wir heute nicht so viel drüber reden. Erzähl mal, was hast du eigentlich vor Schönwald Consulting gemacht? Lass mich kurz das noch bemerken.
Wir kennen uns jetzt 20 Jahre. Ich erinnere mich noch. Wir haben damals eine Studie veröffentlicht. Die habe ich auch an dich geschickt.
Und dann kam sofort, nach ein paar Tagen kam die Anfrage, das ist ja vollkommen interessant, das brauchen wir. Würdest du einen Vortrag halten? Oder würden Sie damals einen Vortrag halten? Und dann bin ich also das erste Mal nach Osnabrück gekommen.
Und seitdem, bis auf eine Ausnahme, glaube ich, jedes Jahr zum Inno-Meeting, was immer sehr, sehr furchtbar war. Und so ist das natürlich dann auch entstanden. Aber Schönwald Consulting, kurz ein paar Worte dazu, was ich da vorgemacht habe. Ich habe in der pharmazeutischen Industrie gearbeitet, kurz.
Und bin dann aber schon 1995, drei Jahre nach Gründung von Schönwald Consulting, also wir sind jetzt 32 Jahre alt, bin ich dann zu Schönwald Consulting gekommen. Und das war eigentlich auch immer das, was ich angestrebt habe, so eine Marktforschung. Rausgehen, nicht nur jetzt im Büro sitzen, sondern einfach Marktforschung, die Dinge zu verstehen in anderen Ländern weltweit. Das war damals auch nicht ganz so weltweit.
Globale Entwicklung der Verpackungsindustrie
Das ist heute natürlich alles etwas weiter zusammen gerückt. Kann man das schon sagen, dass das alles doch globaler geworden ist, auch mit deinen Studien? Weil ich hatte das auch so ein bisschen europäisch auch wahrgenommen nach wie vor. Ja, also wir, wenn ich das kurz sagen darf, wir nennen uns ja internationale Unternehmensberatung.
Das klingt vielleicht ein bisschen hochgestochen, aber es ist tatsächlich so. Und wir machen das schon seit ja jetzt über 20 Jahre auch international, also nicht europäisch. Also der Fokus ist natürlich Europa. Aber wir arbeiten und haben sehr viel auch gearbeitet für Nordamerika, für die USA, für Lateinamerika, für Asien.
Also deswegen dieses Internationale. Und es freut mich auch besonders, dass ich dann auch immer mal wieder gebeten werde, in diesen nicht europäischen Ländern Vorträge halten zu können. Zum Beispiel jetzt ganz aktuell das PPWR zu erklären, was sehr schwierig ist. Das verstehen wir ja selber kaum.
Absolut. Oder nur mit Nachfragen, mit sehr viel Nachfragen und das dann zu erklären. Und dann sieht man auch anhand der Fragen, dass wir natürlich in Europa nicht allein auf der Welt sind. Und das ist auch in der Verpackung natürlich ganz, ganz wesentlich auch zu verstehen, wie denken auch andere und warum.
Ich bin sehr oft in den USA gewesen auch. Und dann kann man natürlich auch viel einfacher beurteilen, welche Probleme die dort haben, auch mit der Verpackung, mit dem Recycling. Das ist, denke ich, wichtig. Und das hilft uns ein bisschen, auch das für Europa dann auf die Reihe zu bringen.
Da gehen wir gleich in der Tiefe noch ein bisschen weiter rein. Aber vorher wollen wir ein bisschen wissen, was macht Schönwald Consulting? Du hast das eben schon ein bisschen angerissen, aber du hast ja auch noch einen Bruder. Ja, also wir sind.
Ich fange mal mit meinem Bruder an. Der macht die Abteilung nicht Verpackung. Da geht es um die Entsorgung und die Betreuung von Papierfabriken. Also er kümmert sich um die Reststoffe, um das Recycling von Papierfabriken.
Das ist ein sehr großes Thema. Da fallen sehr große Mengen an. Und das macht er von Filderstadt in der Nähe von Stuttgart aus. Und das ist auch auf unserer Webseite auf der rechten Seite links.
Technisch-strategische Unternehmensberatung
Das sind wir, die internationale Unternehmensberatung. Und wir, wir machen die klassische Unternehmensberatung. Also wir gehen in die Unternehmen rein und beraten das Management, was wir nicht machen, oder sehr, sehr selten Due Diligence.
Das heißt, dass wir auf die Zahlen gucken und alles. Das ist nicht unser Geschäft. Wir, unsere Aufgabe ist, den Markt zu erklären. Die Wettbewerber, wo alles hingeht, warum, was in der Vergangenheit war, was wird in der Zukunft sein.
Das erklären wir den Unternehmen. Das Zweite sind unsere Studien. Das lässt sich in zwei Teile teilen. Einmal die Multi-Client-Studien, die also veröffentlicht werden.
Bei uns auch auf der Webseite. Die kann jeder kaufen. Die sind sehr breit angelegt, damit sie natürlich möglichst viele Bereiche interessieren. Und werden ein, zwei, drei Mal pro Jahr veröffentlicht.
Das ist natürlich auch ein bisschen Werbung für uns. Wir können sagen, wir haben das und das gemacht. Denn mit dem zweiten Teil, wo wir eigentlich mehr dafür arbeiten, das sind diese exklusiv. Die Single-Client-Projekte, wo also Unternehmen aus allen möglichen Bereichen vom Maschinenhersteller, Rohstoffhersteller, Konverter, Folienhersteller, Endabfüller, Private Equities, wer auch immer.
Die wollen irgendwas ganz, ganz Spezielles wissen. Und das machen wir für diese Unternehmen. Da können wir natürlich keine Werbung mitmachen. Deswegen sind diese Multi-Client-Studien so wertvoll, dass man damit eben Werbung machen kann.
Aber das ist der eher kleinere Teil. Also wir arbeiten mehr exklusiv für die Unternehmen. Das Dritte, was früher ganz wichtig war, was heute nicht mehr ganz so wichtig ist, meiner Empfindung nach, das waren Kostenanalysen über alle Verpackungen. Total Cost of Ownership, alles, was es gibt mit Kosten in Verpackungen.
Und das vierte, was auch sehr interessant ist und ja, für uns auch sehr interessant ist, muss ich sagen, wenn wir bei Akquisitionen, bei Übernahmen beraten tätig sind, dass wir einfach sagen, wir erklären die Wettbewerber, das Umfeld, den weiteren Ausblick. Allein eine Steigerungsrate von sechs Prozent pro Jahr sagt noch gar nichts aus, wie die Margen sind, wie sich die Industrie entwickeln wird. Das sind also so im Großen die vier Bereiche, die wir in Unternehmensberatung machen. Kann man das so verstehen?
Technische Beratung für Verpackungen
Habe ich das richtig einzuordnen, dass ihr also auf der technischen Seite auch beratet? Also technisch-strategisch, sprich, da ist eine Verpackung, die hat die und die Anwendungsfälle, die hat die und die Barrieren, hat die und die Folienstrukturen vielleicht auch oder auch im Flaschenbereich. Ist es das, was ihr macht oder konkurriert ihr doch vielleicht mit PricewaterhouseCoopers und so weiter? Nein, die machen ja den gesamten Bereich.
Die gucken sich ja die Firma, die gucken die Bücher und alles an. Das tun wir nicht. Das tut ihr nicht. Wir machen auch das Technische.
Wir haben sehr viel im Bereich gerade der Barrieren gearbeitet. In früheren Zeiten, wenn ich darauf mal kommen darf, waren es die PET-Flaschen vor 25 Jahren. Das war ein Riesenthema. Dann hat sich das weiterentwickelt.
Wir haben damals für die deutsche Industrie schon eigentlich sehr vorausschauend, wurden wir gebeten, weltweit zu untersuchen, welche Mengen an PET-Flaschen gibt es und wie viel wird gesammelt und wie viel wird recycelt? Vor 25 Jahren schon, weil man hier einfach gesehen hat, da kommt sehr viel auf uns zu. Damals war die PET-Flasche in Deutschland noch nicht so präsent wie in Italien oder Frankreich. Und da haben wir das analysiert und mal geguckt, was passiert da überhaupt?
Also ganz interessant damals schon. Und die PET-Flasche war damals so ein wichtiges neues, in Anführungszeichen neues, ein neuer Verpackungstyp. Und wir haben da viel gearbeitet, auch in den Barrieren zum Beispiel. Es gibt ja Barriere-PET-Flaschen.
Das kann man für Bier nehmen oder für Säfte. Es gibt eine Beschichtung. Es gibt Blends. Es gibt Multilayer.
Das sind alles sehr interessante Themen gewesen. Und das war damals in der deutschen Verpackungsindustrie ein Riesenthema. Flexible Verpackung war immer da. Aber bei der flexiblen Verpackung war es so, da haben wir auch gerade aus dem Ausland viel gemacht, dass wir gesagt haben, wie können wir das noch verbessern?
Höhere Barriere, längere Lebensdauer, kostengünstiger vielleicht, die Verarbeitbarkeit noch besser. Das war damals in der flexiblen Verpackung. Das waren so die Themen. Da ging es nicht um Recycling oder so etwas.
Da hat man gesagt, da tun wir noch eine Schicht lieber rein. Dann ist das richtig dicht. Das hat niemanden interessiert. Und damals war die PET-Flasche das Neue.
Und da ging es auch ins Technische. Was wir gemacht haben, Heißabfüllung und aseptische Abfüllung. Ein Riesenthema damals gewesen für die Rohstoffhersteller. Die mussten ihre Polymere so entwickeln.
Heißabfüllung, aseptische Abfüllung. Für die aseptische Abfüllung brauchst du ein ganz normales PET. Weil das ja aseptisch abgefüllt wird. Aber Heatset, also Heißabfüllung, braucht man ein PET, was man bis 85 Grad erhitzen kann.
Genau. Und die Frage ist, in welche Richtung ging das damals? Die Antwort war für Europa ganz klar. Aseptische Abfüllung, was wir heute auch haben.
Und die Heißabfüllung ist aber z. B. in den USA immer noch sehr wichtig gewesen. Und auch immer noch. Und das versuchen wir zu analysieren.
Dann, ja, ich komme ins Plaudern. Ja, gut. Genau das wollen wir auch wissen. Ich hatte ja auch hier als Fragepunkt, wie sich das verändert hat.
Das hast du jetzt anhand von PET-Flaschen schon so ein bisschen angedeutet. D. h. auch eure Studien tragen ja letztlich dazu bei, solche Entscheidungsprozesse nicht vielleicht zu ermöglichen, aber doch abzusichern. Wenn jetzt z. B.
ein deutscher Flaschenhersteller sich für das eine oder andere Material oder für die eine oder andere Investition entscheidet. Das habe ich verstanden. Gibt es denn so aus den 25 Jahren PET-Flaschen, um da noch mal ein bisschen dabei zu bleiben, Trends, die darüber hinausgehen, die du beschreiben kannst? Du hattest eben z. B.
Recyclingfähigkeit und Single-Use-Kunststoff
Recyclingfähigkeit angesprochen. Das ist im Moment in aller Munde. Aber was gibt es darüber hinaus noch? Werden die immer größer, werden die Flaschen kleiner, werden es mehr, werden es weniger?
Wie sieht das aus? Sehr schöne Frage. Es werden mehr, um das so zu beantworten, weil es natürlich oft zu Single-Use gibt. Und die Frage zu der Recyclingfähigkeit ist natürlich klar gegeben.
Die ist auch gelöst worden. Wir haben jetzt heute das neue Thema Tethered Caps, also die Caps, die also an den PET-Flaschen dranhängen. Das hat man eben aus bestimmten Gründen gemacht, wie vor Dekaden mit der Dose. Da hat man auch gesagt, der Verschluss soll nicht überall rumfliegen.
Das war also genau das Gleiche. Und bei der PET-Flasche war es sehr interessant, nur um einmal ein Beispiel zu nennen. Also vor 20 Jahren, 22 Jahren, hat eine halbe Liter PET-Flasche etwa 22 Gramm gewogen. 22 Gramm.
Heute sind es 10 Gramm, teilweise 7,5 Gramm. Man kann sich das vorstellen, was da alles gelaufen ist. Und das PET gibt mir auch, um jetzt die Brücke vielleicht zum Flexpack zu schlagen, Hoffnung. Wir haben damals das Recycling von PET wirklich begleitet.
Wir haben die Firmen besucht, das wirklich noch kleine Unternehmen waren, das heute Riesenunternehmen sind im Recyclingbereich und haben gesehen, was da passiert. Man war einfach in der Lage, irgendwann mal mit dem mechanischen Recycling so weit zu kommen, dass wir, was heute möglich ist, 100 % – das stimmt nicht ganz, das sind 94 oder 95 % – bottle-to-bottle wieder geht. Das wäre vor 15 Jahren, wenn man jemandem gesagt hätte, wir machen aus der Flasche eine neue Flasche und füllen da wieder eine Limonade ein. Aber ich habe gesagt, das funktioniert nicht.
Also das gibt mir Hoffnung. Und deswegen sollten wir auch in der Flexpack-Industrie auch heute noch nicht so tragend sind. Aber die Entwicklung geht ja, wie du weißt, immer, immer schneller voran. Und das ist auch bei der flexiblen Verpackung hoffentlich so.
Bei der PET-Flasche war es so. Heute wird alles recycelt, es wird gesammelt. Die PPWR-Verordnung legt ja auch fest, dass wir in Europa auch Sammelsysteme haben werden, auch für Einwegprodukte, wie wir es in Deutschland seit 21 Jahren haben. Wenn ich das jetzt mal so sagen darf, da hat man natürlich relativ lang gebraucht, um die Vorteile auch zu sehen.
Doseindustrie und Marktveränderungen
Es hatte natürlich auch Nachteile. Die Doseindustrie wurde damals in Deutschland niedergeschlagen, so kann man es sagen. Die hat also unheimlich an Markt verloren, hat sich aber dann im Laufe der Jahre wieder erholt. Also man sieht, es sind Regularien, es wird darauf reagiert.
Und dann ist aber die Frage, wie reagieren auch die Unternehmen? Und die Dose hat man damals gesagt, Dose brauchen wir eigentlich nicht, wir haben ja PET-Flaschen und Glas brauchen wir eigentlich nicht. Aber das Gegenteil war der Fall. Da kamen aber dann auch Wirkungen von Unternehmen wie Red Bull damals.
Plötzlich, die haben so eine schöne schlanke Dose, nicht so ein Knüppelchen, die haben eine schöne schlanke Dose. Und dann haben die gesagt, der hat Coca-Cola und die anderen haben gesagt, ach, dann machen wir doch auch mal so einen Slimcan. Und dann haben die das nachgemacht. Also hat die Dose sich wieder weiterentwickelt.
Und das war jetzt nicht in Ländern wie UK oder in USA. Das sind schon immer Dosenmärkte gewesen. Aber gerade so in Mitteleuropa, auch in Deutschland, hat sich das wirklich wieder etabliert. Und da sieht man, was Neuerungen oder Markteinführungen oder Weiterentwicklungen, was das auch bringen kann.
Und die PET-Flasche, um jetzt wieder zurückzukommen, hat ja dann den Durchbruch auch gehabt, als dann einer der renommiertesten deutschen Safthersteller gesagt haben, wir gehen von der Glasflasche zu PET-Flasche mit unseren Qualitätsprodukten. Ganz genau. Es gab ja früher auch, insbesondere im außerdeutschen Ausland, viele PVC-Flaschen, die damals ja auch noch konkurrierten mit PET. Kannst du dazu auch noch was sagen?
Die sind ja völlig verschwunden, oder? Das war selbst zu meiner Zeit nur noch eine Randerscheinung. Da hat man mit angefangen. In den 80er Jahren hat man dann die PET-Flasche entwickelt.
Ein Freund von meinem Vater war da in USA maßgeblich mit beteiligt. Da hat man das entwickelt. Und PVC war dann irgendwann obsolet. Es gab diese Diskussion, ich weiß noch, mit den Müllverbrennungsanlagen damals.
Und PVC, und das funktioniert nicht. Also man hat eigentlich die bessere Alternative dann benutzt. Und PET war damals im Aufwind. Es war in Europa alle zwei, drei Monate gab es eine PET-Konferenz.
Mineralwasser und Genossenschaftsstrukturen
Die waren alle voll, wenn ich das mal so salopp sagen darf. Und das hat sich eben so entwickelt. Und das war eine Transformation, wie wir sie selten erlebt haben. Auch wie die deutsche Mineralwässerindustrie dann im Vergleich zu Frankreich und Italien sehr spät zur PET-Flasche gekommen ist.
Was sich aber auch leicht erklären lässt. Weil da gibt es nur ein paar Brunnen. Wir haben 250 in etwa in der Genossenschaft Deutscher. Viel kleinere Strukturen.
Eine ganz andere Struktur. Das muss man alles beachten. Und irgendwann war aber der Durchbruch gelungen. Und dann ging es aufwärts.
Das muss man ganz klar sagen. Und es muss gelöst werden. Ich wollte nur sagen, einfach für die Zukunft auch, für die flexible Verpackung. Es wird eben seit ein paar Jahren umgedacht.
Und wir müssen auch diesem Prozess Zeit geben. Absolut. Lass uns ruhig mal ein bisschen reingehen, jetzt in die flexible Verpackung.
Und da fangen wir am besten natürlich mit den Pouches an. Da sind wir auch nah bei der PET-Flasche weiterhin. Denn auch in Pouches werden natürlich hauptsächlich Flüssigkeiten oder pastöse Produkte abgepackt. Der Pouch ist ja über 70 Jahre alt.
In den 50er Jahren, glaube ich, wenn ich mich recht erinnere, erfunden. Damals hieß er Doipac. Wird auch heute noch manchmal so betitelt. Wie hat er sich in den 70 Jahren entwickelt?
So nach dem Motto Todgesagte leben länger, oder? Todgesagte kann man nicht sagen. Louis Doiron, also der Franzose vom Maschinenhersteller Timonier damals, der hat den Doipac ’63 entwickelt. Und das war natürlich in Frankreich damals auf dem Markt.
Neues Konzept für Aromatenhersteller
Das war ein neues Konzept. Aber das war jetzt nichts Großartiges, was einen Riesendurchbruch gehabt hat. Ich möchte sagen, der große Durchbruch kam eigentlich mit dem Herrn Dr. Wild von Capri-Sonne, der 1969 gesagt hat, ach, ich fülle doch da mal ein Getränkesaft ab.
Ein Getränk ab. Und das ist ja ein Aromatenhersteller. Der hat dann seine Kunden gefragt, musste er. Ist ja eine Konkurrenz zu denen, denen er also seine Aromaten verkauft hat.
Hat dann gesagt, ich möchte da was auf den Markt bringen. Sei dir einverstanden. Hat dann gesagt, alles kein Problem. Lass den mal seine Säfte da abfüllen.
Und das war so das Bewusstsein auch für die Jugend, für die Kinder. Da war plötzlich etwas vollkommen Neues auf dem Markt. Das hat sich so entwickelt. Und das war dann in den 70er Jahren, hat sich das schön entwickelt.
Und dann kam irgendwann, kamen immer mehr Beutelchen. Aber es war in Europa, um mal eine Zahl zu nennen, wir arbeiten, wie du ja weißt, viel mit Zahlen. Lass mich überlegen, in den 80er Jahren, ach Gott, wenn wir eine Milliarde gehabt haben, war es vielleicht viel. Jetzt mal geschätzt.
Also wir haben unsere Recherchen ab 96 gemacht vorher. Zahlenmäßig weiß ich es nicht. Kann ich es nur ungefähr einschätzen, halbe Milliarde oder eine Milliarde. Und dann kam aber in den 90ern, auch aus der Schweiz, wieder durch eine Regulierung.
Kam etwas heraus, da sollten die Abfälle nach Abfallvolumen, also die Abfallgebühren der privaten Haushalte nach Volumen berechnet werden. Der berühmte Abfallsack in der Schweiz. Das kann man so sagen. Und da hat man gesagt, in dem Fall jetzt im Petfood-Bereich, Mensch, da haben wir alles Dosen, das ist ja leer.
Das ist ein Haufen leerer Luft, die man da eigentlich auch bezahlt. Und dann haben die Schweizer damals auch Mars, also Mikro war das in der Schweiz, denke ich mal. Und auch Mars dann in Europa. Die haben gesagt, können wir denn so einen Beutel nicht auch sterilisiert festmachen?
Sterilisierte Dosen für Tiernahrung
Und das ist ja dann der Punkt. Denn die Dosen, Ware für Hunde und Katzen, das ist ja sterilisiert. Also diese Dosen sind ja sterilisiert. Also braucht man das auch.
Und das ist denen gelungen, das zu bekommen. Also einmal die Schweizer und dann auch Mars. Und die haben das auf den Markt gebracht. Und ich erinnere mich noch heute sehr gut an dieses Bild.
Die Tonne aufgemacht, Dose drin. Und dann hat man das kleine Beutel gehabt, zusammengeholt, da war nichts drin mehr. Also praktisch nichts. Und das war so die Werbung damals.
Und das hat also dem Standbodenbeutel einen unheimlichen Push gegeben. Das war der Petfood-Bereich. Da gab es Nonfood, solche Dinge, das gab es kaum. Das waren Nischen.
Es gab natürlich dann Trockenprodukte. Und in den 90ern und Ende der 90er ging das dann langsam los. Die Nachfrage war immer größer von verschiedenen Packungsformen. Also in den Getränken war klar.
Und dann plötzlich hat man gesagt, Nonfood könnte man doch auch machen. Dann tun wir da so einen Spout dran. Dann kann man das schön ausgießen. Oder auch nicht.
Damals hatte man nur zum Abschneiden. Das war dann immer nicht so doll, muss ich ehrlich sagen. Da muss man schon aufpassen, was man da macht. Ja, und dann kam der Petfood, dieser Riesenbereich Anfang der 2000er.
Heute der Riesenbereich, muss ich sagen. Mit damals Steigerungsraten von 30% pro Jahr. Das ist immens. Wir haben auch damals 97, 98 unsere erste Studie dazu gemacht.
Folienindustrie und Beutelproduktion
Und wenn man dann diese Zahlen sieht von etwa 2 Milliarden Beuteln, insgesamt für alle Marktsegmente. Und jetzt heute, guckt man heute, haben wir in Europa 55 Milliarden, pi mal Daumen. Das ist schon immens in recht kurzer Zeit.
Das ist immens. Und da hat natürlich auch die Folienindustrie sehr viel getan. Man hatte früher vier Lagen verbunden. Dann hat man gesagt, das Polyamid brauche ich eigentlich nur noch unten im Boden.
Da auch nicht mehr. Dann ist man zu drei Lagen. Es war zu zwei Lagen verbunden. Und jetzt natürlich durch die Nachhaltigkeit ist man gezwungen.
Also das, was früher der große Vorteil war. Ich konnte also maßgeschneidert oder nach Gusto, muss man auch ganz klar sagen, einen Folienverbund zusammensetzen. Das hat niemand interessiert. War eine Kostenfrage und eine Frage der Verarbeitbarkeit.
Sonst gar nicht. Und heute geht es eben in dieser Transformation, in der wir uns befinden, darum, das aus Monomaterial zu fertigen. Und das ist ja die große Herausforderung in der flexiblen Verpackung. Ganz klar.
Die anderen Verpackungsbereiche, das wollte ich vielleicht noch sagen. Wir haben vorhin über PET viel gesprochen. Wir haben uns auch Dosen, Aluminium, Weißblechdosen angeguckt. Glasflaschen, Glasbehälter, Getränkekarton.
Also wir haben immer versucht, die gesamte Verpackungsindustrie zu verstehen, damit man auch, wenn man Kostenvergleiche oder auch Vergleiche macht, einfach die anderen auch versteht. Und nicht nur gesagt, also ich bin jetzt ein reiner PET-Fachmann, da weiß ich alles drüber und sonst wenig. Sondern, dass man einfach die einzelnen Verpackungsalternativen und Typen versteht, erklären kann, wo sind die Vorteile, wo die Nachteile, wo sind die Kosten. Und dann ergibt sich so ein Bild.
Vielleicht kann ich da mal einhaken, weil ich meine, wir wollen jetzt nicht alles aus der Studie verraten. Das ist auch viel zu viel und viel zu mächtig, dieses Werk. Aber gib uns mal eine Idee, wie verhält sich denn jetzt für eine Gruppe, sagen wir mal Fruchtsäfte, die Verteilung zwischen PET-Flasche, Beutel und was es da sonst noch so gibt. Glasflasche gibt es, glaube ich, noch.
Fruchtsäfte in verschiedenen Behältnissen
Ich weiß gar nicht, ob es Fruchtsäfte überhaupt in Dosen, in nennenswerten Mengen gibt. Aber gib uns mal ein Gefühl: Ist der Beutel da auf Augenhöhe mit PET-Flasche? Das kann ich mir kaum vorstellen. Oder ist er weit abgeschlagen?
Wo sind wir? Er ist weit abgeschlagen. Man muss auch fairerweise sagen, die richtige Flasche für ein Behältnis ab einer bestimmten Größe, ich sage jetzt mal 330 höher, also halb Liter schon, ist eigentlich für den Beutel als Getränk, sage ich jetzt, wirklich als Getränk. Getränkeverpackung.
Vielleicht nicht die ideale Verpackungsform. Und es wird ja in Europa heute auch noch der Frucht-, also der Nektar beziehungsweise der Fruchtsaftbereich im Beutel natürlich von Capri Sun bestimmt. Es gibt einige andere Bewerber, auch die Handelsmarken natürlich. Das gibt es.
Aber das ist ein Bruchteil im Verhältnis zu den PET-Flaschen. Glasflaschen, Karsten, muss ich sagen, gibt es noch sehr viele. Gerade hier in Deutschland. Ich habe das neulich gesehen.
Wenn es Mehrweg sind, finde ich das prima. Die gibt es dann in Kästen, die gibt es da zurück. Aber ich habe gerade im Hochpreissegment Bio-Ware, wirklich tolle Sachen, Einweg-Glasflaschen gesehen. Das ist natürlich nicht nachhaltig, um das mal …
Natürlich nicht. … sozusagen. So eine schwere Flasche für einen halben oder dreiviertel Liter Biohunger-Barbersaft, den du dann wegwirfst.
Denn gerade in der Glasindustrie brauchst du natürlich sehr hohe Temperaturen. Du brauchst sehr viel Energie zum Herstellen. Natürlich verwendet man die Glasscherben wieder zurück, aber trotzdem für einen Einmal-Gebrauch. Wie soll ich sagen, ist es natürlich etwas Verschwendung.
Da sieht es bei einer Glas-Mehrwegflasche ganz anders aus. Bis 50 Umläufe machen die. Das macht Sinn, auch wenn man die reinigen muss. Das gilt nicht für jedes Produkt.
Milchflaschen und Getränkeverpackungen
Milchflasche ist kontraproduktiv. Das muss man auch klar sagen. Aber wenn es um andere Getränkearten geht, ist das wirklich eine Alternative. Um die Frage zu beantworten: der Standbodenbeutel bei Getränken ist trotz des ordentlichen Anteils von Capri Sun ein Nischenbereich im Vergleich zu anderen.
Positiv ausgedruckt könnte man auch sagen, er hat Potential. Aber lass uns nochmal das Thema wechseln. Du hattest mehrfach schon angesprochen, Recyclingfähigkeit ist im Moment in aller Munde. Sieht man das auch schon an euren Zahlen, dass es da zu recyclingfähigeren Materialien für Pouches in diesem Fall jetzt tendiert?
Oder kann man das an Zahlen eigentlich noch gar nicht festmachen in der Entwicklungsphase? Wir haben unsere neueste Studie jetzt über sterilisierfeste Lebensmittelbeutel in Europa. Da ist so ein Abschnitt darüber. Da geht es auch um die Anteile der verschiedenen Laminate.
Und da sind auch Monomaterialien natürlich dabei. Die SUX- und ALOX-Verbunde und die Aluminiumverbunde. Und der Trend ist ganz klar natürlich zu den aluminiumfreien. Das muss man sagen.
Aluminium möchte man einsparen. Dann hat man das SUX-ALOX. Das kann man noch in einem Zwei-Lagen-Verbund verwenden. Und natürlich die Monomaterialien.
Monomaterialien, was am herausforderndsten für die Industrie ist, die ist noch relativ klein, aber die steigt unaufhaltsam. Und wir haben in dem Bereich sehr viel gearbeitet in Bezug auf Nachhaltigkeit, um zu sehen, wie sieht es aus? Was machen die Rohstoffhersteller? Was machen die Maschinenhersteller?
Was machen die Folienhersteller? Was machen die Converter? Was machen die Brands? Was machen die Retailer?
Was machen die, um ihre Ziele umzusetzen? Wie machen die das? Die haben ja formulierte Ziele seit Jahren. Bis 2025 wollen wir 30 % Kunststoff einsparen.
Rohstoffhersteller bis Verbraucher
Wir müssen das und das. Verpackung soll allgemein zurückgehen. Die haben ja viele Ziele sich gesetzt. Und das haben wir untersucht in ganz Europa in den letzten Jahren.
Wie gesagt, vom Rohstoffhersteller bis zum Verbraucher. Was passiert da? Und da kann man dann ganz gut einschätzen, in welche Richtung es geht. Wobei, ich muss sagen, der weichste Faktor ist natürlich immer der Verbraucher.
Und wie der Verbraucher dann im Endeffekt reagiert, das ist die Frage. Beispiel Flowpack. Man hatte jetzt letztes Jahr ja Hackfleisch im Flowpack eingeführt. Du kannst dich bestimmt daran erinnern.
Ja, super nachhaltige Verpackung. Steht drauf, 70% Kunststoff eingespart. Also die schreiben natürlich Plastik. Plastik eingespart, 70%.
Ja, was ist das Ende vom Lied? Der Verbraucher akzeptiert es nicht. Der Verbraucher sagt nach. Er geht zu MAP-Verpackung.
Ganz genau. Der möchte ein Rigid. Das ist hochwertiger. Also diese weichen Faktoren, ich glaube, das ist bei der ganzen Nachhaltigkeitsdiskussion eins der schwierigsten Details.
Einfach den Verbraucher aufzuklären und das dem Verbraucher zu erklären. Wie wichtig die Verpackung ist und dass der größte Anteil des CO₂-Fußabdrucks eines verpackten Produkts von der Verpackung kommt. Genau. Es sind nur 5%.
Nicht der Hauptanteil, aber 50% der Verbraucher denken das. Genau, das sehen wir ja auch in den Fachmedien im Moment. Sind wir gerade beim spannenden Thema. Wie schätzt ihr denn, wenn ihr auf eure Daten guckt, die ihr erhoben habt und eure Beratungen, die ihr macht?
Flexible versus starre Verpackungen
Wie guckt ihr auf die flexiblen Verpackungen? Entwickeln die sich im Vergleich zu starren Verpackungen jetzt stärker? Wachsen die stärker oder ist da eher eine Stagnation zu entdecken? Weil die Flexible Packaging Europe, unser europäischer Verband, sagt ja, am schnellsten können wir Plastik sparen, indem wir starre Gebinde, sprich die Shampooflasche zum Beispiel, durch einen Standbeutel ersetzen.
Ist das auch das, was ihr in Zahlen seht oder ist das nur eine Prognose von unserem Verband? Die Prognose würde ich unterschreiben. Das ist nämlich in unseren Studien. Wir haben ja vor anderthalb Jahren auch über flexible Foodverpackung in der Studie gemacht.
Der Markt wächst, um das klipp und klar zu sagen. Der Markt wächst einfach, was verschiedene Gründe hat. Einmal die Verpackung in Rigids, was natürlich schön anzufassen ist. Also das Hähnchen in der Schale ist natürlich toll.
Aber UK hat es vor zwei Jahren bei Tesco eingeführt. Die tun die Hähnchen in eine flexible Verpackung, in Säckchen. Das funktioniert auch. Das fühlt sich nicht ganz so doll an vielleicht, aber man kann sehr viel einsparen.
Und deswegen unserer Meinung nach wird der flexible Verpackungsverbrauch weiter ansteigen. Und ich darf das so sagen, er muss auch weiter ansteigen. Denn so schön eine feste Verpackung ist, die Frage ist, ich habe letzte Woche mal wieder eine leere Schinkenverpackung gewogen. 100 Gramm Schinken sind verpackt in 37 Gramm Folie.
Also Tiefziehfolie mit Deckel. Das Verhältnis stimmt, geht besser. Natürlich ist das schön, wenn die Scheiben da einzeln draufliegen. Das verstehe ich auch und ich bin auch der Letzte.
Es ist ja oft in den Fällen aPET oder Polypropylen, was ja auch gesammelt bei uns recycelt wird. Das ist nicht die Frage. Aber wie du richtig sagtest, dieses Refill, was man schon hatte, das soll eigentlich immer mehr kommen. Und wir sehen ja auch weltweit, dass in solchen Ländern, Kolumbien zum Beispiel, Südamerika und Brasilien auch, das sind Beutelmärkte.
Warum? Der Beutel ist kostengünstiger. Er ist nicht nur leichter, er ist auch kostengünstiger als eine rigide Verpackung. Und die Menschen dort sagen, da kaufe ich den.
Standbeutel in Asien und Emerging Markets
Oft sieht man in diesen Ländern oder auch in Asien Speiseöl zum Beispiel in einem 2-Liter-Pouch. Das ist nicht so doll zu handeln. Ich habe das in der Hand gehabt. Das gebe ich offen zu mit Spuck und allem.
Aber die verkaufen das dort in einer Flasche. Und daneben steht der Beutel. Und der Beutel ist immer um einiges günstiger als die rigide Verpackung. Und die Menschen greifen dann zum Beutel.
Sie sparen auf der einen Seite natürlich damit Gewicht an Kunststoff und haben Geld gespart. Das ist das gleiche Produkt übrigens auch, die gleiche Firma. Und da sind die uns eigentlich schon voraus und sagen, Mensch, guck mal, das können wir machen. Das ist eigentlich auch eine überraschende Erkenntnis, Jörg, wenn ich kurz einhaken darf, dass ein Beutel, der ja von der Herstellung her, und da bin ich ja Experte, komplex ist durch Laminate, die man erstellen muss, Zwischenlagen, Druck und so weiter und so weiter, Spuck einschweißen, dass der unterm Strich tatsächlich sogar günstiger angeboten wird als eine PET-Flasche, die ja einfach so mal eben geblasen wird in Anführungsstrichen.
Das ist für einen Ingenieur eigentlich ein einfacheres Packmittel. Woher kommt dieser Preisvorteil? Wo seht ihr den? Ist das ein Marktpreis?
Das sind natürlich auch Marktpreise. Es kommt dann auch darauf an, wie hochwertig man die PET-Flasche macht. Also wenn du jetzt hier bei uns im Discounter ein Öl in der PET-Flasche kaufst, die ist natürlich schon sehr dünn. Das macht keinen Spaß, die teilweise anzufassen.
Das ist fast ein Beutel. Das ist fast ein Beutel. Aber die haben es einfach geschafft. Das sind meistens dann PET-PE-Verbunde, also immer noch Verbunde.
Wobei ich natürlich jetzt wieder die Fragen stelle, ist es nicht besser, dann eine PET-Flasche zu nehmen, weil die kannst du zu 100 Prozent recyceln. Also das ist natürlich wieder die Gegenfrage. Aber von den Kosten haben es diese Unternehmen oft. Und es ist die gleiche Marke, die dann Rigid und Pouch anbietet.
Das gibt es ja in Europa auch schon. Die einfach sagt, das ist die Nachfüllung. Ihr könnt es umfüllen oder ihr könnt es auch direkt aus dem Beutel verwenden. Dass das einfach dazu führt, Gewicht einzusparen.
Kunststoffeinsparung und Gewichtsbilanz
Denn es geht im Endeffekt ja ums Gewicht. Man sagt ja immer, wir wollen so und so viel Kunststoff einsparen. Das geht ja aufs Gewicht. Und das ist dann gefährlich.
Man spart den leichten Standbodenbeutel ein. Geht in eine Papier-Mehrlagenverpackung, die viel schwerer ist. Hat dann zwar den Kunststoff oder viel des Kunststoffes gespart. Nur noch ein bisschen PET ist da drin.
Hat viel gespart. Aber im Endeffekt hat man natürlich riesige Mengen von Abfallfällen. Papier ist ja dann auch ein Abfallprodukt erst mal. Ganz klar.
Da reißt du einen ganz wichtigen Punkt an, den wir auch noch kurz streifen wollen. Es ist ja heute unheimlich schwer, wenn man verantwortlich ist, heute Verpackungen für Lebensmittel zu designen. Ich stelle mir das wahnsinnig kompliziert vor, wenn ich jetzt bei so einem großen Markenartikel arbeite und soll jetzt irgendein Getränk optimal, nachhaltig, kosteneffizient und gut fürs Marketing verpacken. Was ist so Best Practice?
Wie geht man an so ein Problem ran, wenn jemand zu euch kommt und sagt, pass mal auf, wir sind unsicher, nehmen wir jetzt einen Beutel, eine Flasche, eine Dose, all das, was wir eben besprochen haben. Wie geht man dann vor? Kauft man sich bei euch eine Studie, liest die durch und weiß dann Bescheid oder wie tastet man sich daran ran? Ich kann es mir überhaupt nicht vorstellen.
Ja, mit den Studien. Wir haben bei unseren letzten flexiblen Studien immer etwas von der Nachhaltigkeit. Oder die Hälfte der Studie ging auch oft über Nachhaltigkeit. Dass wir einfach gesagt haben, das ist ja immer nur ein Snapshot.
Das ist ein Augenblick. Analyse, weil sich alles so sehr verändert. Wenn man in ein Unternehmen kommt, wir leben heute in der Transformation. Einfach.
Und das lässt sich nicht zurückdrehen. Und es geht um die Nachhaltigkeit einfach. Es ist zu beachten, welche Gesetze und Verordnungen kommen da. Das ist ganz wichtig, die PPWR zu beachten, die ja immer noch nicht verabschiedet ist.
EU Packaging and Packaging Waste Regulation
Ich erkläre noch mal ganz kurz, was das überhaupt ist. Die Packaging and Packaging Waste Regulation heißt es ausgesprochen auf Deutsch. Also die Verordnung, die für Europa gilt, die was genau beschreibt? Ja, die eben für Verpackungen und Verpackungsabfälle, die dieses Waste, also Abfälle dann reguliert.
Und jetzt ist das große, das heißt Regulation. Das ist keine, das ist kein Advice. Das ist auch keine Directive. Regulation klingt jetzt, naja, das ist wieder ein Regularium, um es mal so auszudrücken.
Nein, es ist ein Gesetz. Es ist das erste Mal nicht, weiß ich nicht, das erste Mal stimmt natürlich nicht. In der Verpackung aber, man hat ’94 die Directive noch, auf die wird es sich immer bezogen, die europäische Verpackungsverordnung, die aber dazu geführt hat, dass man dieses Recht erst in nationales Recht umwandeln muss. Und diese Regulation, die PPWR, die jetzt verabschiedet, hoffentlich verabschiedet wird mit einigen Änderungen, die auch nötig sind meiner Meinung nach, die gilt dann für alle Länder in Europa.
Also es muss nicht jedes Land einzeln das in nationales Recht umwandeln. Das ist das große Problem. Jeder macht da natürlich das, was er möchte, guckt auf seine Industrie. Der eine möchte mehr Biofolien, der andere kompostierbare Folien.
Der möchte mehr Dosen, der möchte mehr das. Das ist selbst in Europa in vielen, vielen Ländern wirklich unterschiedlich. Das ist nötig, dass man sagt, man hat einheitliche Regularien oder einheitliche Gesetze, dass sich ja auch unsere Brands und Retailer und auch unsere Verpackungsindustrie danach richten kann. Denn es bringt ja nichts, wenn du jetzt für UK, ist jetzt nicht EU, aber oder für Frankreich oder für Italien eine andere Verpackung brauchst als für Österreich oder Spanien.
Das macht keinen Sinn. Mars oder wer auch immer oder Unilever oder auch andere kleinere Hersteller, die sagen, ich möchte eine Verpackung haben und das Recycling, das Einsammeln, das muss ja in allen Ländern irgendwie gleich reguliert werden. Das merken wir auch gerade bei der Erarbeitung dieser Regulation, dass da viele Machtspiele auch natürlich im Hintergrund ablaufen, weil da geht es natürlich auch um Tonnage. Und wenn da ein Verpackungsmittel vielleicht oder ein Packmittel vielleicht gedisst wird, also zurückgedrängt wird, dann verlieren natürlich auch manche Unternehmen ja ihre Daseinsberechtigung.
Siehst du das im Moment schon oder ist das erst mal auch wieder so ein Rantasten, weil man noch gar nicht genau weiß, ist es jetzt besser? Bleiben wir mal bei deinem Beispiel, machen wir Papier-PE-Verbund oder bleiben wir bei Polyester-PE? Ja, ja. Wo geht die Reise hin?
Die Reise, das ist schwierig zu sagen, weil es von den Leuten verschiedene Ansätze bekommt. Und wie du sagtest, die Interessen sind natürlich da. Wenn ich mir überlege, dass wir in Europa es immer noch nicht geschafft haben, nur gleiche Symbole auf den Verpackungen zu verwenden, die in welche Tonne hineingehören. Da arbeitet man jetzt seit Jahren dran.
Markierungspflicht für Verpackungen
Italien, und das soll jetzt nichts gegen Italien, um Gottes Willen, Italien wollte es jetzt Anfang 24 einführen, hat es jetzt zum dritten oder vierten Mal wieder verschoben. Weil es, man muss es auch verstehen, auch die Recycling-Industrien, die Sammelsysteme sind natürlich grundsätzlich verschieden. Und da gibt es auch wieder, weil du sagtest, die Interessen, es ist doch eigentlich ganz einfach, da macht man 1, 2, 3, 4, 5 Symbole, die machen wir alle gleich. Und dann kommen die auf die Verpackung.
Der Konsument weiß irgendwann, das kommt da rein, das kommt da rein, das kommt da rein. Aber selbst so etwas Einfaches kann man nicht so einfach regulieren, weil wir eben so viele Interessen haben und so viele unterschiedliche Sammelsysteme. Ich werde auf meinen nicht-europäischen Vorträgen immer, wenn ich darüber berichte, immer gefragt, warum die Ziele in Europa für Aluminiumdosen so gering sind. 2030 50 Prozent, 55 Prozent, 50, 55 Prozent.
Da sagen Sie ja in Deutschland, ihr sammelt doch schon über 95 Prozent. Ja, wir haben aber osteuropäische EU-Mitglieder, da werden nur 25 Prozent heute gesammelt. Und da sind natürlich 50, 55 Prozent ein realistisches Ziel. Also diese Unterschiede der Sammelsysteme, der Recyclingströme, der Interessen auch der einzelnen Industrien in den unterschiedlichen Ländern, die ist immens.
Und das behindert das Ganze, aber wir müssen irgendwo zu einem Ergebnis kommen, denn wenn wir das nicht tun, passiert gar nichts. Genau, aber es passiert ja viel. Bei uns in Europa passiert viel. Ich weiß es von befreundeten nicht-europäischen Ländern, die beklagen sich, bei uns wird immer nur geredet und geredet, es passiert aber nichts.
Und deswegen sind die auch so interessiert, was wir in Europa hier machen, wie man das irgendwie machen kann, dass man da wirklich voran kommt. Aber das ist eben auch die Schmach der Vorreiter, dass man sich selber rantasten muss. Aber Best Practice habe ich jetzt ein bisschen wahrgenommen, an Gesetzen orientieren, das Produkt verstehen, den Markt verstehen und dann eine Auswahl treffen aufgrund eigener Einschätzung und natürlich auch aufgrund eigener Positionierung im Markt. Ich meine, jemand, der Papierverpackungen für seine Schokolade einsetzt, der will damit ja auch eine Botschaft senden und eine gewisse Klientel ansprechen.
Einer, der eine sehr konviziente Plastikverpackung, wie du eben gesagt hast, einpackt, der sendet automatisch schon auch über die Verpackung in gewissen Kreisen natürlich eine andere Botschaft. Und da gibt es gerade so ein bisschen Ausloten, glaube ich, und das muss jeder für sich natürlich auch dann einordnen. Und was ich vielleicht noch vergessen habe, was ganz wichtig ist, ist den ökonomischen und den ökologischen Nutzen. Genau.
Das heißt, es muss ja auch bezahlbar sein. Es hat ja keinen Sinn, wenn man irgendwelche Ehrenvorschläge macht, die aber einfach unökonomisch sind. Das wird auch nicht funktionieren. Es muss alles in einem bestimmten Bereich sich abspielen.
Und da wird man auch vorangehen, da bin ich mir sicher. Wir kommen langsam ans Ende. Die Zeit ist eigentlich auch schon abgelaufen, aber es ist so spannend. Ich kann gar nicht aufhören.
Karrierechancen in Verpackungsindustrie
Eine Frage habe ich Ihnen noch. Luisa Neubauer kennen wir alle, die Umweltaktivistin in Deutschland, sagt bei vielen Auftritten, die sie immer mal wieder so in der Öffentlichkeit hat, arbeitet nicht bei Unternehmen, die klima- oder umweltschädlich sind. Würdest du deinen Kindern raten oder rätst du denen, in der Verpackungsindustrie zu arbeiten? Unsere Kinder sind ja ungefähr in dem Alter, wo jetzt gerade eine Berufswahl ansteht.
Wie stehst du dazu? Sollten junge Leute in der Verpackungsindustrie starten? Ja, auf jeden Fall ein ganz klares Ja. Natürlich sollten sie es tun.
Was Luisa Neubauer sagt, würde eigentlich bedeuten, wenn du mal die gesamte Industrie durchgehst, was ist da nicht klimaschädlich oder was ist für die Umwelt nicht schädlich? Sollen wir ins vorindustrielle Zeitalter zurück? Das können wir nicht. Es gab immer nur ein vor und nicht zurück.
Und das wollen wir natürlich auch nicht. Das ist sicherlich nicht wünschenswert. Deswegen auf jeden Fall. Denn wenn ich auch in dieser Industrie arbeite, dann kann ich auch was verändern.
Ich kann ja nur etwas verändern, wenn ich da dann arbeite. In der EU kannst du auch nichts verändern, wenn du nicht Mitglied bist. Das haben einige nur erst ein bisschen spät gemerkt. Ja, das allerdings.
Genau das wird ja auch Thema sein, Jörg, beim Inno-Meeting. Genau darüber werden wir reden, was wir nämlich tun können, um gewisse Packmittel attraktiver zu machen. Und vor allem, um umweltfreundlicher zu werden, aber eben auch ökonomisch und ökologisch im Gleichgewicht zu behalten. Du hast es eben sehr schön genannt.
Wenn man jetzt mal alle Daten zusammennimmt zum Flexpack und gerne auch zur Verpackung insgesamt zusammendenkt, wohin wird die Flexpack-Industrie sich denn in den nächsten zehn Jahren entwickeln? Was denkst du? Die Flexpack-Industrie wird sich meiner Meinung nach trotz allen Problemen, die wir ja wirklich haben, positiv entwickeln. Es ist aber von vielen Faktoren abhängig.
Und deswegen ist es so schwierig, das auf zehn Jahre zu beantworten. Es hängt einmal an solchen Verhaltensweisen, an solchen weichen Faktoren wie dem Verbraucher. Akzeptiert er das oder nicht? Wenn er es nicht akzeptiert, funktioniert das nicht.
Gesetzliche Vorgaben und Kunststoffnutzung
Wer macht die gesetzlichen Vorgaben? Wie werden die umgesetzt? Wir müssen daran arbeiten, dass der Kunststoff allgemein – als etwas Positives auch da, nicht nur negativ – jetzt für die Verpackung dargesehen wird, wir müssen neue Konzepte erarbeiten. Ich bin jetzt kein Freund von unverpackten Läden.
Das ist ein Konzept. Aber in Supermärkten macht es durchaus Sinn, auf Verpackung ganz zu verzichten. Der Verbraucher muss sich auch umstellen. Warum verbrauchen wir heute mehr, doppelt so viel Verpackungsmaterial als vor 30 Jahren?
Warum? Pro Kopf meine ich. Also nicht auf alle. Das macht eigentlich keinen Sinn.
Das macht aber deswegen Sinn, weil sich die Verbrauchergewohnheiten geändert haben. Kleinere Verpackungen, mehr Verpackungen, Convenience, Convenience, Convenience, Convenience. Als ich angefangen habe in den 90er Jahren, war Convenience Stand über allem. Und das ist heute immer noch so.
Da müssen wir als Verbraucher ein bisschen wegkommen und sagen, ist das noch nachhaltig? Können wir uns da nicht einschränken? Das muss nicht sein. Oder können wir es vielleicht nachhaltiger gestalten?
Das ist ja auch im Moment der Trend. Die Papierindustrie freut sich im Moment, weil sie mehr Aufträge erwartet, dadurch, dass sie als nachhaltige Verpackung wahrgenommen wird von Konsumenten. Das hat die Folienindustrie nicht geschafft aus Kunststofffolien. Andererseits hat die PET-Flasche einen Boom aus Plastik.
Die Papierflasche wird entwickelt, ist aber viel zu teuer, viel zu kompliziert und im Moment auch noch nicht marktreif. Aber es wird weiterentwickelt. Auch große Konzerne setzen da drauf, weil sie glauben, dass sie darüber natürlich auch wieder mehr verkaufen können. Die Frage ist, ist das der richtige Weg?
Das hast du in deinen Ausführungen sehr schön dargestellt. Wenn du das für die Verpackungsindustrie insgesamt nicht nur für Flexpack ansiehst, traust du dir da eine Prognose zu? Wird Verpackung weltweit gesehen weiter so stark wachsen wie in den vergangenen 30 Jahren? Oder wird sich das abflachen?
Kunststoff versus Papierverpackungen
Was ist deine Einschätzung? Also weltweit zu sagen, so weit möchte ich mich nicht aus dem Fenster wagen. Weil einfach die Unterschiede viel zu groß sind zwischen entwickelten Ländern wie hier in Europa, bei uns in den entwickelten Ländern, also Nordamerika zum Beispiel, Europa, einige asiatische Länder, da wird es erst mal weitergehen. Irgendwann wird wahrscheinlich ein Kipppunkt kommen, dass man sagt, wir verbrauchen jetzt wirklich weniger.
Ist jetzt die Frage weniger Kunststoffverpackungen oder weniger Verpackung allgemein? Denn Papier ist eine wunderbare Verpackungsart. Es wächst aber auch nicht im Wald. Das muss man auch so sagen.
Und Papier ist nicht für alle Produkte die erste Wahl, um es mal so auszudrücken. Aber man kann, Karsten, und das meine ich, klingt jetzt vielleicht etwas, weil es nicht Flexpack ist, der Getränkekarton, die haben es geschafft. Also bis zu einem gewissen Maße. Das ging bei denen auch, als die PET-Flasche aufkam, haben die unheimlich Marktanteile verloren.
Haben es aber geschafft, ihre Kartons einzusammeln, die zu verwerten. Und mittlerweile noch 67, 70 % fast werden wiederverwertet. Das funktioniert. Aber man muss es natürlich auch durchsetzen.
Und in dem Bereich ist es relativ einfach, weil du natürlich nur drei, vier große Hersteller hast. Und in der Flexpack-Industrie hast du sehr, sehr viele. Aber wir arbeiten daran. Und ich denke, es wird bei uns, die flexible Verpackung wird weiter steigen.
Ganz einfach, weil sie auch die starren Verpackungen ersetzt und ersetzen kann. Denke ich auch. Das ist schon fast ein Schlusswort. Aber ganz zum Schluss habe ich immer noch so eine spontane Aufforderung.
Wenn du den Verpackungsentwicklern, die jetzt wieder was einpacken müssen und in der jetzigen Zeit was raten würdest, welchen Rat könntest du denen mit auf den Weg geben, um Verpackungen besser zu machen? Seid in dem, was ihr erforscht und entwickelt, einfach offen. Ohne Grenzen. Nicht von vornherein irgendwelche Grenzen setzen.
Ich möchte auch bei der Nachhaltigkeit das Beispiel mit dem chemischen Recycling geben. Das ist eine Option. Warum sollen wir diese Option? Das ist noch nicht zu Ende gedacht und noch nicht zu Ende entwickelt.
Offenheit gegenüber verschiedenen Verpackungslösungen
Ich finde es nicht richtig zu sagen, wir schließen das jetzt aus und bleiben nur beim mechanischen. Einfach offen sein, denken mit freiem Blick und offenem Horizont und zu entwickeln, was vielleicht heute noch nicht möglich ist, ist vielleicht in zwei Jahren möglich. Sagt Jörg Schönwald von Schönwald Consulting. Herzlichen Dank für das tolle Interview.
Ja, Karsten, herzlichen Dank, dass du da sein durftest. Alles Gute und ich freue mich auf das nächste Inno-Meeting in 14 Tagen. Ich mich auch. Bis dann.
Bis dann. Wiederschauen. Und das war es schon wieder für heute. Ich hoffe, es war etwas Interessantes für Sie dabei.
Und wenn auch Sie einmal Teil dieser Initiative für mehr Flexpack-Wissen werden möchten, melden Sie sich gerne bei mir unter ks at innoform.eu. Und nicht vergessen, diesen Podcast zu abonnieren, wo immer Sie Podcasts hören. Tschüss, bis zum nächsten Mal. Ihr Karsten Schröder.

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