Belal Habib zu DeInking, DeLamination und Functional Coatings

Belal Habib (Head of Global Brand Owner Collaboration, Siegwerk UK) berichtet über die Strategie von Siegwerk, die Kollaboration entlang der Wertschöpfungskette zu stärken. Diese sieht Siegwerk als Voraussetzung an, um z.B. DeInking, DeLamination oder andere Functional Coatings sinnvolle zu entwickeln und einzusetzen. Wir sprechen in dieser Episode auch über die Rolle der Marke und des Handels als Innovationstreiber und den Support der Lieferanten bis hin zum Recycler.

Belal betont, dass eine Kreislaufwirtschaft nur durch Inzentivierung und vor allem Kooperations-Fähigkeit und Kooperations-Bereitschaft funktionieren kann.

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Im heutigen Innoform-Podcast zum Inno-Talk spreche ich mit Belal Habib, Head of Global Brand Owner Collaboration von Siegwerk Druckfarben. Er spricht über die wichtige Rolle der Zusammenarbeit, insbesondere dann, wenn es um Kreislaufwirtschaft geht. Wir sprechen über die drei wesentlichen Bausteine, die Siegwerk neu anbietet, um Folienverpackung, Papierverpackung, flexible Verpackung nachhaltiger, recyclingfähiger zu machen: DeInking, DeLamination und Functional Coatings. Seien Sie gespannt auf diese Insights rund um das Thema funktionelle Beschichtungen.

Wir freuen uns auf Belal Habib. Herzlich willkommen, Belal Habib, hier im Innoform-Podcast. Freue mich, dass du da bist. Vielen Dank, Karsten.

Danke für die Einladung und die Opportunität, Siegwerk gut vorzustellen. Ja, ich freue mich auch. Und bevor wir mit Siegwerk beginnen, wollen wir natürlich dich auch als Person noch ein bisschen kennenlernen. Was machst du überhaupt bei Siegwerk?

Ja, ich bin Leiter der globalen Brand-Owner-Collaboration-Teams. Wir sind mittlerweile regional vertreten. Also wir haben jemanden in Asien, Nordamerika, Latam und Europa. Und global decke ich mit meinem Team ab.

Und was es eigentlich bedeutet: Siegwerk hat schon längst anerkannt, dass Kollaborationen der Wertschöpfungskette das A und O ist, vor allem jetzt, wo Sustainability und Circularität noch mehr von Bedeutung kommen. Warum? Weil viel mehr tiefere Kenntnisse erforderlich sind und jeder soll davon profitieren. Siegwerk war schon längst unterwegs mit dieser Rolle, Brand-Owner-Collaboration, seit ungefähr sechs Jahren, denke ich mal so.

Und ich glaube, ich bin der dritte oder vierte Generation. Und ich bin seit Juli 2019 bei Siegwerk. Davor war ich über 22 Jahre in der Markt- und Artikelindustrie. Letzten 10, 12 Jahre, sage ich mal, in den Rollen von Corporate Head of Packaging, also Abteilung, Divisionsleiter für Verpackungstechnik.

Gelernt Verpackungstechnologie von Berlin, Professor Bernd und davor auch Maschinenbau und deutsche Aerospace. So, das habe ich dann halt vor Siegwerk gemacht, so kunterbunt, so ein bisschen. Und der Lebenslauf ist auch nicht, sage ich mal, geplant und strukturiert und smart gemacht. Ganz ehrlich gesagt, das ist alles per Zufall, aber läuft gut.

Das ist ja immer gut, wenn es so von alleine wächst quasi, und wenn es nicht immer alles total durchgestylt ist, ist es nicht nur sympathisch, sondern macht ja auch das Leben lebenswerter, oder? Es ist eine Horror-HR-Frage, wenn man sagt: „Wo wollen Sie sein in 10 Jahren oder 5 Jahren?“ Keine Ahnung. Wenn man den Lebenslauf sieht, überhaupt keine Ahnung, wie das alles zusammengekommen ist.

Karriere bei Beiersdorf und Nivea

Aber es läuft, es war gut und ich habe viel gelernt, vieles davon in Deutschland übrigens. Meine ganze Karriere, obwohl ich Engländer bin, indischer Abstammung, so wie es gesagt wird, bin ich, habe ich meine Arbeitswelt in Deutschland kennengelernt. Hochspannend. Kannst du ein paar Marken oder willst du ein paar Marken nennen, für die du gearbeitet hast?

Oh ja, das war am Anfang, während Praktika und so weiter war das mit Beiersdorf, also den Nivea-Marken und so weiter. Dann erster richtiger Job: Unilever, Bressau Brunch. Bressau Brunch, das ist mittlerweile Verkaufsort und Bunga. Bressau Brunch war das, Mondamin auf unseren Marken und dann Bertolli.

Dann die Suppenmarken in den Niederlanden bei Unilever. Da sind viele Marken und dann natürlich McVities, Cadbury, Oreos. Diese ganzen Haushaltsmarken halt. Das sind ja große Marken.

Ist ja jetzt ein ganz anderes Arbeiten wahrscheinlich. Du bist jetzt bei einer großen Druckfarbenfabrik, auch eine große Marke in unserem Markt, aber natürlich für den Endkonsumenten überhaupt nicht bekannt. Bevor wir da weiter reingehen, Belal, lass uns noch mal kurz überlegen, was machst du denn, wenn du nicht für Siegwerk arbeitest? Was sind deine Hobbys?

Das ist ganz, das hält sich ziemlich standard und banal, aber tatsächlich reisen, kochen, Fitness und Freunde treffen. Ganz ehrlich, das ist tatsächlich das, was ich mache. So ehrlich ist es übrigens bei mir auch, by the way. Jetzt habe ich immer noch so als kleinen Spaß zur Auflockerungsübung so spontane Fragen.

Buch oder Hörbuch? Hörbuch. Papier oder Plastik? Plastik.

Marke oder Private Label? Marke. Ganz klar die Marke. Das ist ja klar aus dem Stall, aus dem du kommst, oder?

Ja, aber eigentlich würde das richtige, ehrliche Antwort beides sein für alle drei Fragen. Aber wenn man polarisieren muss oder wählen muss, dann ist es so. Erzähl uns mal, was war dein bisher erfolgreichstes Projekt? Zum Glück waren viele Projekte erfolgreich und dank des Teams, dank die Stakeholder, dank dem Support von allen.

Collaborative Innovation in Rekordzeit

Man macht das sowas nie alleine. Aber das Projekt, was für mich raus trat, also das Projekt, wo ich viel von mir einbringen konnte, ist ein Produkt, ich weiß es nicht, aber es gibt es in Deutschland noch, Mondamin-Pancakes. Es gibt so eine ganz interessante Flasche von Mondamin für die Pancakes und das war ein ganz besonderes Projekt mit ganz besonderen Stakeholdern, wenn ich das mal nennen darf. Da gab es einen Kollege, Markus Redet, der ist noch bei Unilever unterwegs und es gab eine Verpackungslegende, der ist mittlerweile in Rente, Georg von Tempelhof.

Mit den beiden habe ich zusammen gearbeitet damals, um diese Pfannkuchenflasche in Rekordzeit mit der Kollaboration zu entwickeln. Und das war ein super Projekt, weil die Kenntnisse dahinter, die Insights waren revolutionär, dass man an der Flasche mit einer ganz kleinen Menge von Pulver befüllt und auf ein Regal stellt, mit der Annahme, dass man das mit Milch befüllt, schüttelt und daraus Pfannkuchen macht. Das konnte einfach keiner so richtig verinnerlichen. Das haben die durchgezogen, durchgekriegt und ich war die Verpackungsperson dabei und das hat richtig Spaß gemacht am Anfang und dann ist das dann einem Team übergeben worden.

Ja, das ist hochspannend. Wir haben damals auch alle gestaunt. Allein diese Idee ist ja so ein bisschen disruptiv, wie man heute sagen würde, wirklich mal quergedacht und das alles zusammengebracht zu einem wirklich neuen Produkt. Ganz, ganz wunderbar.

Ja, das war Anfang der 2000er und das war ein super Projekt. Und ich habe die Flasche immer noch bei mir zu Hause. Ja, ja, das kann ich mir vorstellen. Gibt es die vielleicht sogar als Beutel mittlerweile?

Weißt du da was drüber? Ich wohne mittlerweile in England und ich sehe viele in so Nachahmung oder ähnliche Flaschen. Und ich weiß nicht, ob das verkauft worden ist mit Rechten und so, keine Ahnung. Aber das Konzept und die Insights dafür, die waren wirklich bahnbrechend damals und dass Unilever Mut hatte, so was auf ein Regal zu stellen, das fand ich wirklich wahnsinnig.

Ja, finde ich auch. Sowas braucht man eigentlich auch gerade in der heutigen Zeit, um einfach mal wirklich was Neues zu bringen. Was Neues macht ihr auch bei Siegwerk. Wir haben uns drei Themenbereiche im Wesentlichen vorgenommen, wo ihr im Moment euch sehr intensiv drum kümmert.

Das ist DeInking, DeLamination und Functional Coatings, wie ihr das neudeutsch nennt. Ihr seid eine internationale Firma. Deswegen habe ich auch die englischen Begriffe hier mal gelassen. Das ist so ein bisschen ja auch ein Fachausdruck.

Lass uns mal mit dem Thema DeLamination beginnen. Was versteht ihr darunter? Was ist eure Zielsetzung dabei? Also ganz klar, wir sind für komplett Sustainability und Circularity unterwegs.

De-Lamination und Multimaterial-Trennung

Das werdet ihr von uns hören in sämtlichen Foren. Unsere CECAP ist da aktiv unterwegs und so weiter und so fort. Was wir mit DeLamination verstehen, ist genau das, was ihr sagt. Das ist ein englisches Wort.

DeLamination, das ist separieren. Das ist separieren von Multimaterialien und Schichten, die sonst nicht als Monomaterial verkauft werden können aus Verpackungsanforderungsgründen und so weiter. Also was wir wissen und was jeder weiß, der halbwegs ernsthaft in der Industrie unterwegs ist, ist, dass wir von heute auf morgen nicht kommen werden mit dieser Monomaterial oder alles auf Papier oder alles in diese Ströme. Das ist so eine Zeitleiste.

Und man wird verschiedene Realitäten haben, parallel laufen, bis sich das alles in den nächsten 20, 30 Jahren so richtig etabliert. Alles ist da in der Mache. So, bei DeLamination möchten wir die Marken auf jeden Fall anbieten, dass wenn man jetzt schon das nicht hinkriegt, die Sachen richtig zu sammeln, zu sortieren, man muss auch global denken, nicht nur in Deutschland oder Europa. Man muss gucken, okay, zumindest kann ich Schichten separieren, wenn es Recycler gäbe, die bereit wären, solche Prozesse, also Innovationen bei sich zu installieren oder die Waschprozesse anzupassen und so weiter.

Man könnte von uns aus ein Primer reinbringen in Flexpackfolien, Problemkind, sag ich mal, für Plastik, Flexpackfolien, wo man sagen kann, wir können Multimaterialien-Schichten separieren und die dann weiterverarbeiten im Recycling-Prozess. Das verstehen wir da drunter. Das heißt, wir können eine Lage da reinbringen, die separierbar ist. Genau, die wahrscheinlich dann über chemische Prozesse gehen wir gleich nochmal in die Tiefe.

Aber wenn ich mir das so überlege, wer sollte jetzt motiviert sein, so einen Zusatzaufwand, vielleicht sogar Zusatzkosten zu tragen, um nachher quasi den Entsorgern zu helfen? Das erscheint mir so ein bisschen problematisch zu sein, oder? Wie geht ihr da vor? Na ja, das wird ja hoffentlich incentiviert.

Also wir hoffen natürlich, was sich natürlich versteht, ist, dass Zirkularität eigentlich ein incentivierungsökonomisches Modell sein muss, um das alles zu fördern. Es gibt viele, viele technische Lösungen, die noch nicht eingesetzt werden können, weil es sich einfach nicht lohnt oder rentiert oder man kann nicht sehen, da ist ein Sinn dahinter. Es gibt so ein Henne-Ei-Problem allgemein in diesem Bereich und es wird es auch weitergeben und dazu noch die Regulierung, die immer sehr nachgeschaltet ist. Man muss viel beweisen, bevor das akzeptiert wird, bevor das dann reguliert werden kann.

Ein Beispiel dafür ist zum Beispiel Shrink Sleeves. Shrink Sleeves wird so verpönt in der Industrie. Wir sehen das als Opportunität. Shrink Sleeves macht sehr viel Sinn als modulares Verpackungssystem.

Das hast du sicherlich mal gehört von unserer Kollaboration mit Rebiasdorf und Clariant und Borealis. Also da siehst du, wir sehen das ganz anders. Wir sehen das von der reinen Verpackungstechnik, Modularität und vom Systemsicht her. Nicht das, was die Regularien sagen oder was heute immer ganz einfach zu machen ist.

Barrierewerte und Zukunftslösungen

Das Problem ist, das, was jetzt und hier machbar ist, ist nicht unbedingt die beste Lösung, was für die Zukunft aussieht. Und wir denken auch an heute, also auch die Zukunft. Also noch mal zurückzukommen auf das hier. Das könnte interessant sein für sehr, sehr hohe Anforderungen.

Zum Beispiel Kaffee. Es gibt sehr, sehr viele Markenartikel, die brauchen unheimlich große Barrierewerte, die man zwar vielleicht erzielen kann in Monomaterialien und Beschichtungen, aber in so eine Traggewichtsgröße, Auftragsgewicht und so weiter, was das komplett unreal macht. Insofern sagen wir, okay, wenn man Multi-Materialien und Multi-Layer trennen möchte, wir bieten die Möglichkeit an. Lass uns mal ein bisschen in die Technik absteigen.

Die Laminierung. Also für mich hört sich das so an, du baust irgendwas ein, was man unter bestimmten Bedingungen wieder zerstören kann, damit sich die Lagen trennen lassen. Wie funktioniert das in der Praxis? Wie stellt ihr euch das vor?

Das muss in so eine Heißwasche, das geht in so ein Heißwäsche-System rein. Und da kann man dann die Lagen, sag ich mal, separieren. Das heißt, wenn die Heißwaschprozesse gibt es schon beim Recycler, nicht alle haben sie, aber es gibt zunehmend. Und da muss man natürlich nachgeschaltet gucken, wie man diese Ströme trennt und dann weiterverarbeitet in monomaterialen Folien.

Aber das ist noch nicht da. Das muss man natürlich stellen und etablieren. Was wir auf jeden Fall gemacht haben, ist, wir haben das ermöglicht, dass man sagt, okay, wenn man das trennen möchte, wir können das jetzt schon in die Lagen einbauen, damit man ein recyclingfähiges oder laminationsfähiges Material hätte. Ob das delaminiert wird, ist ein anderes Thema.

Schauen wir uns mal so einen typischen Verbund an. Bleiben wir mal beim Kaffee. Wir haben Polyesterfolie, 12 µm, beispielsweise machen da einen Kontadruck drauf, hinterlegen Weiß. Wäre Weiß jetzt die Trennschicht oder kommt eine zusätzliche Schicht drauf?

Kommt eine zusätzliche Schicht drauf. Ah, okay. Oh, so funktioniert das. Also wie früher ein Primer, sozusagen, würde man da einfach mal…

Ja, das ist ein Primer, das ist ein Primer. Okay, und das nächste Thema, was wir uns ja vorgenommen haben, ist ja das ganze Thema DeInking. Das hört sich für mich so an, als wenn das… Wobei ich sagen möchte, wenn es kann sicherlich gesprochen werden, die gezielte Entwicklung, wenn man etwas zusammen mit einbauen möchte.

Funktionale Schichten und Trennbarkeit

Primer, Farbe und so weiter. Aber das ist noch nicht komplett gegeben. Und da muss ich ganz ehrlich sagen, da brauchen wir unsere Experten dazu, die dazu was sagen können. Aber diskutierbar ist ja alles.

Aber das Prinzip ist, dass man etwas einbaut in den Lagen, die das trennbar machen. Und das haben wir auch auf der Farbmesse neulich erstellt. Könntest du dir also auch vorstellen, dass man das mit Weiß kombiniert, zum Beispiel, dass man da nicht ein zusätzliches Farbwerk nimmt, sondern dass man das vielleicht ergänzt – zu Weiß.

Super. Lass es mal jetzt zum DeInking kommen. Das hört sich für mich ein bisschen artverwandt an. Wir kennen das eigentlich aus der Papierindustrie.

Da wird am Ende versucht, irgendwie die Farbe noch runterzukriegen. Ihr fangt vorne an zu denken und wollt schon die richtige Farbe nehmen, wenn ich das richtig verstanden habe, die sich dann besser wieder aus dem Regenerat rauswaschen vielleicht lässt. Wie funktioniert das beim DeInking? Das ist genau dasselbe.

Also, wie du gerade gesagt hast, die Farbe wird abgewaschen in so einem Heißwaschprozess. Und das kann auch Metallisierung abtrennen dabei. Ah. So, wenn dieser DeInking Primer ist es ein Primer, der das dann wieder hilft zu lösen und zu DeInken und die Farben abzulösen.

Und nochmals, worauf ich hier betonen will, ist die Vorgehensweise von Siegwerk. Auch als ehemaliger Markenartikel und Brand-Owner, Packaging-Typ. Das kann ich nur sagen. Egal, was man heute sagt.

Früher, bis Mitte 2000, Sustainability war ja immer ein Thema. Wir haben auch in den 90ern damit rumprobiert. Bei Unilever weiß ich auch. Damit sämtlichen Ideen und so weiter.

Also, jede Firma macht das ja. Und Brand-Owner machen das seit eh und je. Das hat natürlich viel, viel mehr Fahrt und Ernsthaftigkeit jetzt angenommen. Aber was wir jetzt sehen, ist, man denkt nicht nur über Production und Consumption.

Kreislaufgedanke in der Entwicklung

Ja, wenn man den Kreis überlegt. Wir haben auch mal Verpackungen entwickelt und haben nur bis zum Handel gedacht und bis zur Anwendung. Wie wird die Verpackung nach Hause getragen? Wie wird sie geöffnet?

Halbleer, Spülmengen, Stellenfähigkeit, Kippfähigkeit, was weiß ich, ne? Versiegelbarkeit in der Produktion. Man denkt ja nur bis zur Anwendung. Zu Hause vielleicht.

Und man sagt, okay, in Sorgen. Viele Firmen denken schon mehr und weiter. Aber nicht alle Brand-Owner konnten so weit sein mit 2000. Was wir jetzt machen, wir fangen von Ende aus an.

Also wir sagen, wir kriegen so ein Legosystem, man muss das so denken. Wir wollen etwas zusammenbauen von Anfang an, der abgebaut werden kann. Das ist eine ganz andere Vorgehensweise. Das ist sehr einfach, hier zu sagen.

Aber das umzusetzen in die Mache und so zu entwickeln, ist ein ganz anderes Thema. Und das machen viele bis heute nicht. Bis heute sehr, sehr viele verschiedene Materialien sehen auf den Marken aus Unter-Sustainability, die immer noch sustainable an sich sind, aber sind nicht aufgebaut mit dem Gedanke, das wieder abzubauen. Und da sagen wir, bevor man exotische Materialien nimmt, nehmt euch Standardmaterialien und nehmt Functional Coatings, um die Brücke zu schlagen, um das alles wieder trennen zu können und separieren zu können.

Und genauso das die Lamination ist das, die Inking ist das. Und da gibt es noch einiges zu machen bei die Inking. Also da ist der Markt noch offen und muss also das gesamte System muss aufgebaut werden. Und da sind wir sehr aktiv, weil wir verstehen, einer muss das irgendwie pushen, weil sonst passiert da nicht viel.

Und da sehen wir auch die Brand-Owner, sage ich mal als Opportunity. Ich wollte gerade Verantwortung sagen, aber ich sage Opportunity. Glaube ich auch. Ich habe ja beim Vortrag früher mal vor 15 Jahren schon gehört, dass die Brands eigentlich so was Ähnliches sind wie die OEMs im Automobilbereich.

Ist es das, was du auch anstrebst, dass ihr quasi die OEMs unterstützt mit euren Dienstleistungen quasi diesen Weg zu fordern eigentlich, wenn nur der am Ende quasi die ganze Show bezahlt und das sind die Marken oder der Handel, die müssen ja eigentlich ziehen, die Innovation, oder? Ja, ja, ja, ja, ja. Wir mussten das ziehen und ganz fairerweise zu denen. Wir sagen, komm doch damit.

Rückverfolgbarkeit von Verpackungsfolien

Neulich habe ich ein blaues Auge bekommen. Ich habe einen ehemaligen Kollegen aus Mondelez in den USA mal angesprochen und habe einiges auf LinkedIn geschrieben über die Inking und so weiter. Da hat er mir angerufen und gesagt, Belal, lass uns doch mal reden. Ich habe eine Tonne von flexiblen Materialien jetzt.

Sag mir, wo ich das hinschicken soll und wieder kaufen kann als saubere Folie. Da habe ich angefangen, rumzustolpern. So gibt es noch nicht. Also wir mussten das noch aufbauen.

Ja, wieso erzählst du das denn? Ich sage, ja, aber da mussten wir die Aufmerksamkeit geben. Wir mussten gerade Leute wie ihr in Leuchtturmprojekte einbinden, damit wir einen Zug bekommen. Weil da mussten natürlich einen Zug geben für so ein Material, der geinkt worden ist, der recycelt worden ist.

Dann passiert das ja Ganze. Und ich werde weiterhin da, sage ich mal, posten und so weiter. Er sagte, ich bin ready jetzt. Er sagte, ich habe hier Waste Material.

Wo soll ich es hinschicken? Und wenn seid ihr so weit dann als Industrie? Wann kann ich das machen? Idee finde ich super.

Aber mach das doch. Ich sage, ja, alleine kann ich das nicht machen. Alleine kann Siegwerk das auch nicht machen. Das mussten natürlich, das mussten die gesamte Industrie mitziehen.

Wir brauchen ein paar Use Cases da und dann läuft das von selber. Und ich sage das nicht für Siegwerk, ich sage das für die gesamte Industrie. Wir denken an die Industrie weiter, nicht nur für uns. Alle werden davon profitieren, sage ich mal.

Was heißt profitieren? Alle werden die Umwelt und das gesamte Anliegen da erfüllt. Das ist einfach eine Notwendigkeit. Du bist global unterwegs, Belal.

Kreislaufwirtschaft schrittweise entwickeln

Klär uns nochmal auf, abseits vom Skript. Wenn du sagst, Kreislaufwirtschaft muss sich stückweise entwickeln und irgendwo müssen wir mal anfangen. Wer ist im Moment in der Welt denn am weitesten? Wir tun ja immer so, als wenn wir in Europa die Recycling-Weltmeister wären.

Wir machen das mit sehr viel Maschinenaufwand. Wir haben riesen Sammelsysteme. Sind wir denn wirklich führend? Oder wie schätzt ihr das ein?

Ihr habt bestimmt einen guten Überblick, oder? Also ich muss ganz ehrlich sagen, ich weiß es persönlich nicht. Wir wissen das als Firma, das kann ich nochmal nachholen. Aber mein Gefühl sagt zumindest, dass das, was ich in Europa sehe, ist ja sehr, sehr weit.

Auch was Regularien angeht und so weiter, obwohl die anderen Länder danach kommen. Aber wir sehen sehr viel Bewegung, ehrlich gesagt, in Südostasien. Da passiert viel. Nehme ich auch wahr.

Sie sind sehr pragmatisch, sind sehr agil und wollen Sachen machen. Da kriegen wir auch einen großen Pull. Wir kriegen überall einen Pull. Aber was wir sehen am meisten, denke ich, sind wir in Europa weiter.

Und einen Pull sehen wir in Südostasien ganz stark. Funktionelle Beschichtung war so die Klammer über den beiden eben genannten, also das DeInking, die DeLamination. Aber ihr macht ja noch mehr mit funktionellen Coatings. Ja, klar.

Was ist das? Barriere, Lacke und solche Dinge habe ich gelesen. Erzähl darüber noch ein bisschen. Ja, also wir sehen auf jeden Fall die Möglichkeit nochmal, um zurück auf Lego-Systemen anzukommen.

Basic Structure plus funktionale Coating. Also so denken wir. Damit man das wieder trennen kann, abwaschen kann und in den richtigen Materialfraktionen wiederfinden kann, um das zu verarbeiten. Wir denken an Anzahl Rezyklat zum Beispiel Plastik.

Functional Coatings für Nachhaltigkeit

Wir denken daran, wie oft kann man das wieder benutzen? Wo kann man das benutzen? Und so weiter und so fort. Also daran denken wir.

Dementsprechend überlegen wir über funktionale Coatings, die natürlich den kurzen Lebensdauer der Verpackungsfunktionalität erfüllen, von, sage ich mal, Herstellung bis zur Anwendung. Ihr sagt kurz, weil das sind vielleicht 2, 3 Jahre oder okay, hört sich lange an. Aber eigentlich macht man das Ganze für ein paar Anwendungen. Eine Schokoladefolie, ein Flowpack.

Den machst du 5–6 Mal auf, wenn du Glück hast. Und sonst kriegt man das Ganze innerhalb von 2 Minuten. Also für diese Anwendung von Easy Opening macht man das ganz zentral vorher. Und dann endet das in den Müll.

Irgendwo macht es keinen Sinn. Auch bei Käse, auch bei solche Produkte oder trockene Produkte und so weiter. Feuchtigkeit, also diese hochwichtige Anwendung. Verstehe mich nicht falsch.

Aber was ich sage, wir können smart überlegen und sagen, wir können gerade mal die Anforderungen erfüllen. Und dann soll das Ganze wieder verarbeitet werden können. Und somit kann man versuchen, diese Anforderungen, die Höchstansprüche, die man in Folien heutzutage einbaut, mehr in den funktionalen Beschichtungsbereich einzubauen. Es gibt hier ein Beispiel.

Heißsiegelfähigkeiten. So Gleitfähigkeiten von Produkten wie Papier, die steif sind. Produkte, die eine gewisse Öffnungsmechanismus, wieder Verschließbarkeit. Wenn wir noch tiefer einsteigen, schneidet alles zwischen Maschinen und Verpackungen.

Also hier sehe ich eine große Opportunität. Es gibt sehr, sehr. Also zumindest kann ich nur von mir sagen. Ich habe es vielleicht ein, zwei Mal in meiner ganzen Karriere geschafft, eine Leistungsspezifikation hinzukriegen.

Was ich darunter meine, ist die Schnittstelle zwischen Maschinen und Verpackungsmaterial, damit es die Leistung erfüllt. Solche Leistungsspezifikationen sind nicht normal. Normalerweise hat man so eine Einkaufsspezifikation, die umgewandelt wird in eine Brand-ohne-Spezifikation. Dann hat man die Operational-Spezifikation und dann testet man sich so ein optimales Verarbeitungsfenster und man kann nur beten, dass es eingehalten wird.

Leistungsspezifikation statt Materialvorgabe

Sobald die Materialien sich ändern, der Shift sich ändert, die Maschine sich ändert, ist alles wieder aus dem Fenster raus. Da muss man wieder von vorne an… Genau so ist das. Nicht komplett, aber du weißt, was ich meine.

Ich übertreibe das ein bisschen. Und ich suche eher nach so einer Leistungsspezifikation, wo man sagen kann, okay, im Zusammenarbeiten, da kommt die Kollaboration wieder, im Zusammenarbeit mit Material, mit Verpackungsprozessen, mit Maschinenverarbeiter und Produkt kann man optimalere Spezifikationen erstellen und dann viel gezielter entwickeln. Ich gebe dir ein Beispiel jetzt. Papier.

Wenn Papier durch eine Hochleistungsanlage jagen möchtest, Flowpack-Anlage, das braucht gewisse Faltfähigkeiten, Dead-Fold, Anti-Flex-Crack, all solche Sachen. Da muss man sich reindenken und damit das wirklich so funktioniert wie ein Flexpack. Sowas, was man oft mal anstrebt heutzutage, ist, dass Papier sich wie ein Flexpack verhält, aber es ist ein Papier. Das geht nicht so einfach.

Da muss man wirklich in Details einsteigen. Genau so ist das. Und so denken wir. Genau, also quasi ein Baukastensystem für die Erfüllung der Eigenschaften.

Zusätzlich dann noch die neuen Eigenschaften für Kreislaufwirtschaft. Dazu habe ich verstanden. Wenn du jetzt die ganze Palette eurer Functional Coatings mal anguckst, wo ist im Moment die meiste Musik drin? Wo habt ihr die meisten Projekte?

Wo geht richtig was kurzfristig? Oh, wir haben einiges. Also ich sage mal nach wie vor, unsere Top-Renner, wie immer, sind die funktionalen Lacke. Du hast Heißsiegelfähigkeit.

Du hast Hitzebeständigkeit, Gleitfähigkeit. Wir haben natürlich auch jetzt Barriere-Lacke. Super Barriere-Lacke zusammenentwickelt mit Henkel. Also sicherlich mal gerne gesehen auch auf der Drupa.

Und da sind unsere Effekte momentan. Du hast zu Anfang schon gesagt, ihr geht an die Marken ran. Ihr seid ja relativ weit weg als Vor-Vor-Vor-Lieferant. Ihr geht sozusagen an die Kunden der Kunden.

Kollaboration statt Kundenverhältnis

Warum macht ihr das? Also ich sehe das nicht als Kunden der Kunden, sondern ich sehe das als Kollaborationspartner. Und gerade da, denke ich mal, war es super von Siegwerk, das so zu denken, anzudenken. Weil wir arbeiten auf zwei Ebenen.

Wir arbeiten auf Information und Umsetzung. Das sind zwei komplett andere Bereiche. Information ist der allgemeine Bereich. Jeder hat das Recht zu verstehen, was technisch möglich ist.

Da arbeiten wir mit Marken, mit Partnern, mit Kunden, mit jedem, der mit uns zusammenarbeiten möchte, um zu erklären, was technisch möglich wäre. Das heißt noch lange nicht, dass es umgesetzt werden kann, soll werden. Aber was technisch möglich wäre. Und das, das machen wir durch Ink Days, durch Education, durch Vernetzen, Engagement und so weiter und so fort.

Und dann kommt die Umsetzung. Das heißt, wenn jemand mit uns weiter arbeiten möchte oder mag das, was die hören oder möchten mehr davon verstehen, dann geht es in die Umsetzung. Und das ist eine ganz andere Vorgehensweise. Da arbeiten wir natürlich mit unseren Kunden zusammen, durch unsere Kunden und mit den Markenartikeln herauszukriegen, ob es einen echten Fit gibt mit dem, was wir anbieten, zu dem, was die brauchen.

Und warum wir das machen ist, wir denken, die gesamte Industrie braucht mehr Transparenz insgesamt über das, was möglich ist. Genau. Und man kann gezielteren Auswahl treffen. Es ist ein bisschen ein zweischneidiges Schwert.

Ich habe ja zehn Jahre beim Folienhersteller gearbeitet. Und wenn uns dann ein Lieferant sagte, ja, wir sprechen auch mit euren Kunden, dann haben wir immer Angst gekriegt, dass wir irgendwelche Produkte vorgeschrieben bekommen, die wir dann schlecht verarbeiten können und teuer einkaufen müssen. Sowas macht ihr nicht. Das ist nicht euer Ansinnen, sondern ihr wollt wirklich Kreisläufe schließen oder wie muss ich das verstehen?

Ja, auf gar keinen Fall machen wir. Genau deswegen sagte ich Umsetzung. Umsetzung ist sehr wichtig. Natürlich ist es am Ende ein Business und man muss es auch verstehen und respektieren.

Egal was man sagt, ist unsere Industrie, ich glaube, weltweit ziemlich konservativ und es ist auch nicht negativ gemeint. Es ist einfach so. Es ist ein lineares Business-Modell, das wird sich vielleicht in so ein zirkuläres Kollaborationsmodell langsam als komplette umstellen. Aber in bestimmten Bereichen ist es schon sehr, sehr weit vorangetrieben, was Kollaboration in unserer Industrie angeht.

Konservative Verpackungsindustrie transformieren

Aber in der Gesamtheit ist es immer noch eine konservative Industrie, die sich auf bestimmte Beziehungen, Erfahrungswerte und wenn man sich Technik-Komplexität mal anguckt. Eine Verpackung zu entwickeln und zu kommerzialisieren und in die Wirtschaft reinzubringen, ist ein Orchester. Warst du mal auf einem Orchester, wo ein Instrument aus der Reihe springt? Nur ein Instrument brauchst du aus der Reihe.

Das ganze Ding ist durch. Kannst vergessen. So und so ist es bei der Verpackung jeden Tag, jede Stunde überall auf der Welt bei Firmen. Deswegen sagen wir, wir möchten kollaborieren mit unseren Kunden und den Brand-Ownern und bevor da ein optimales Fit aus jeder Hinsicht ist, im Gespräch fangen wir überhaupt nicht an mit irgendeiner Umsetzung.

Das machen wir nicht. Das machen wir sehr, sehr transparent. Also wir reden mit unseren Kunden, also auch mit Brand-Ownern und das muss überall sitzen und passen. Kannst und willst du da was nennen als Beispiel, was ihr da im Moment schon umsetzt oder ist das noch confidential?

Das ist confidential. Das ist ja klar. Das ist ja ganz klar. Wir haben jetzt sehr viel Technik schon besprochen.

Wir haben sehr viel Strategisches besprochen. Wenn ich jetzt so als Zuhörer dieses Podcasts eine Botschaft mitnehmen sollte, was würdest du der Verpackungsindustrie wünschen für die nächste Zeit? Was wäre so dein Appell vielleicht sogar? Mein Appell ist sehr schwammig, dass das Wort heißt Gemeinsamkeit, aber das ist natürlich utopisch und idealistisch.

Das weiß ich auch. Ich will nicht über Standardisierung oder Modularisierung oder Regulierung sprechen, obwohl ich mir das wünschte. Also ich sage mal so, was ich mir nicht wünsche, ist die weitere Fragmentation. Das ist sehr, sehr fragmentiert momentan.

Natürlich muss sich jeder sein, da sein, Berechtigung schaffen, Geschäft machen und das verstehe ich. Das ist ein Business. Aber irgendwo suche ich eine gewisse Gemeinsamkeit, wonach wir uns alle richten können. Zu sagen, OK, diese Sachen können vielleicht reguliert werden, standardisiert werden oder Rahmenbedingungen innerhalb dessen man besser arbeiten kann und auch mehr Transparenz auch für unsere Marken und den Kunden schaffen kann.

Also ich habe so viele Marken, mit denen ich spreche, die sagen: Willa, wir wollen alles tun. Und wenn bombardiert jeden Tag mit der nächstbeste Lösung. Mal kommt Siegwerk, mal kommt X, mal kommt Y, mal kommt… Uns fehlt die Fähigkeit und die Zeit, um das alles zu differenzieren.

Best-Practice-Rahmenbedingungen etablieren

Welche ist das Beste fertig, worauf ich setze? Und da möchte ich, da hätte ich gerne so sagen, ein paar Rahmenbedingungen gesehen. Innerhalb dessen man natürlich wettbewerbsmäßig sich bewegen kann. Aber mehr, mehr als heute auf jeden Fall.

Also wir spüren auch einen Weg dahin. Wir haben ja in Berlin auch einen Vortrag gehabt von zwei Siegwerk-Leuten. Disha und André haben sehr stark betont diese Kollaboration. Und wir hatten 16 Referenten.

Davon haben 16 Referenten genau das Gleiche betont. Also alle, die dort gesprochen haben, haben genau das gesagt: Wir können nur Fortschritt generieren in der Verfahrensindustrie, wenn wir zusammenarbeiten, damit es nicht zu sehr fragmentiert ist. In diesem Sinne, Belal, danach kann fast nichts kommen.

Was ist dein Schlusswort? Also ich war neulich in Atlanta, USA für einen Sustainable Packaging College Event. Und was ganz lustig war, ich habe gesehen, das Grundthema von dem gesamten Event und da waren alle dabei in der Wertschöpfung. Da war Kollaboration.

Da war wirklich Kollaboration. Und das Verhalten war ähnlich wie bei die, sage ich mal, Raucherecken heutzutage in 2022. Rauchen ist nicht komplett out, aber ist fast out. Na, wenn du rauchen willst, musst du dich irgendwo verstecken.

Musst du irgendwo… Es ist sehr umständlich geworden, um rauchen zu können. Und so ähnlich war es bei diesem Event. Es war so ungefähr, wenn du nicht kollaborierst oder wenn du nicht kollaborationsfähig bist oder kollaborationswillig bist, dann bist du out.

Und das ist was Dramatisches, was ich erlebt habe auf dieser Konferenz erst mal das Verhalten alleine. Und ich hoffe, dass es sich fortsetzt. Und ich denke, jetzt, um diese ganzen Klimawandelgeschichten zu bewältigen, geht es nur, nur über Kollaboration. Danach kann nichts mehr kommen.

Ganz lieben Dank für dieses tolle Interview, Belal. Du bekommst sicherlich mal wieder. Dankeschön. Und das war ja schon wieder der Innoform-Podcast zum Inno-Talk.

Flex-Bug-Initiative für Entscheider

Wenn auch Sie einmal Teil dieser Initiative für mehr Flexpack-Wissen für Entscheider werden wollen, sprechen Sie mich an unter ks at innoform.eu Ihr Karsten Schröder.

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