Prozessklebebänder für Convenience und mehr Recyclingfähigkeit

Franziska Kirpal von tesa im Interview

In der neuesten Episode unseres Podcasts heißen wir Franziska Kirpal von tesa willkommen, um ihr fachliches Wissen und ihre Einblicke in den Bereich der flexiblen Verpackungen zu teilen. Zunächst werfen wir einen Blick auf ihre persönlichen Interessen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, was sie außerhalb ihrer professionellen Tätigkeiten inspiriert.

Im weiteren Verlauf des Gesprächs konzentrieren wir uns auf die Rolle von tesa im Bereich der flexiblen Verpackungen. Franziska wird uns eine detaillierte Übersicht über die verschiedenen Geschäftsbereiche von tesa geben, mit besonderem Fokus auf die Bedeutung für Verpackungen und Druck, insbesondere im Flexpack-Sektor.

Ein zentraler Teil des Podcasts wird Franziskas anstehender Vortrag beim 21. Inno-Meeting in Osnabrück sein, wo sie über „Papierbasierte Prozessklebebänder“ referieren wird. Wir sind gespannt zu erfahren, warum diese in ihrer Sicht von Bedeutung sind und werden uns ebenfalls mit der breiten Palette an Prozessbändern beschäftigen, die tesa anbietet, um zu verstehen, wie diese Produkte die Industrie beeinflussen.

Darüber hinaus diskutieren wir Franziskas ehrenamtliche Tätigkeit bei der DFTA. Durch ihre Arbeit in dieser Organisation erhalten wir wertvolle Einblicke in ihre Expertise und ihr Engagement in der Druckbranche.

Insgesamt erwartet uns eine aufschlussreiche Diskussion, die sowohl Franziska Kirpals beruflichen Werdegang als auch ihre persönlichen Interessen beleuchtet und uns einen umfassenden Einblick in die Welt der flexiblen Verpackungen bietet.

Franziska Kirpal, tesa auch live beim 21. Inno-Meeting 2024: innoform-coaching.de/tagung/21-inno-meeting-alternative-materialien-2024

Unsere Podcasts sind auch verfügbar auf:

Papierbasierte Produkte: https://www.tesa.com/de-de/industrie/druck-papier/klebebandanwendungen/klebebaender-fuer-die-wellpappenindustrie

Plattenmontage: https://www.tesa.com/de-de/industrie/druck-papier/plattenmontage

Weitere Prozessklebebänder: https://www.tesa.com/de-de/industrie/lebensmittelindustrie/aussenverpackung/kartonverschluss


Transkript

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Heute begrüße ich im Innoform-Podcast zum Inno-Talk Franziska Kierpal von Tesa. Tesa beschäftigt sich mit Klebebändern, wie wir alle wissen, vom Tesafilm, aber darüber hinaus weitaus mehr mit Prozessklebebändern für die verschiedenen Industrien. Als Tochter der Beiersdorf AG ist Tesa weltweit tätig, Franziska beschäftigt sich als Business Development Managerin hauptsächlich mit Klebebändern im Verpackungs- und Druckbereich. Wir werden sprechen über Öffnungshilfe, Prozessklebebänder, aber natürlich auch um Klebebänder und Schäume für die Klischee-Applikationen auf Druckzylindern oder Sleeves.

Am Ende werden wir sprechen über den Förderverein der DFDA, wo Franziska ein Ehrenamt innehat. Freuen Sie sich auf diese abwechslungsreiche Episode mit Franziska Kierpal. Heute im Innoform-Podcast begrüße ich Franziska Kierpal von Tesa. Herzlich willkommen, Franziska.

Schönen guten Tag, Karsten. Danke, dass ich da sein darf. Schön, dass wir miteinander über Tesa und deine Funktion bei Tesa sprechen wollen. Du bist Business Development Managerin.

Für welchen Bereich? Genau, für PPS. Und zwar ist das für uns die ganze grafische Industrie, sei es von der Papierherstellung über den Tiefdruck, Offset, Flexo-Druck weiterverarbeitend. Und ja, ich befasse mich hauptsächlich tatsächlich mit Produkten für den Flexo-Druck und zwar unsere Klischee-Klebebänder, also alle Klischee-Verklebungslösungen, wenn man so sagen möchte.

Was qualifiziert dich denn überhaupt für diese doch recht anspruchsvolle Aufgabe? Ich kann mir vorstellen, man muss etwas vom Drucken verstehen. Man muss ein bisschen was von Kleben verstehen und natürlich auch von der Applikation selbst. Was hast du vorher gemacht?

Ja, das ist richtig. Qualifizieren tut mich wahrscheinlich zum einen erst mal ein bisschen Leidenschaft für die Industrie. Ich glaube, wenn die da ist, ist das schon gar nicht verkehrt. Ich habe aber tatsächlich auch Drucktechnik in Leipzig studiert an der HTWK.

Das heißt, ich bin Diplom-Ingenieurin. Tatsächlich habe ich Praxissemester unter anderem bei Aqva gemacht, habe meine Diplomarbeit bei Windmühlen und Hölscher geschrieben und war vor diesem Job schon im technischen Außendienst und auch in der Anwendungstechnik. Das heißt, ich komme eigentlich aus dem technischen Feld und bin dann in den Vertrieb mitgerutscht und ja, war also bin dann damit auch schon seit einigen Jahren quasi in der Druckindustrie und angefixt durch die Technik oder Verpackungsindustrie, die Technik und ja, die Maschinen, die Menschen, alles drumherum. Es ist immer gute Tradition bei uns im Podcast natürlich auch die Person hinter dem Job kennenzulernen und da interessiert uns natürlich auch mal.

Was machst du denn außerhalb deiner Arbeit, wenn du mal nicht über das Kleben und Drucken nachdenkst? Dann versuche ich, diesen Männerhaushalt hier zu Hause herzuwerten, mit meinen Kindern, meinem Mann und meinen zwei Katern. Ja, versuche hin und wieder zu joggen, gelingt mir manchmal mehr, mal weniger, bin dann trotzdem irgendwo dem Drucken nahe, weil ich sehr gerne lese und Bücher verschlinge und ja, hier und da vielleicht auch noch ein bisschen gedruckte Kunst und genieße quasi einfach hier die ländliche Gegend. Wunderschön.

Tesa-Folie und breites Anwendungsfeld

Im Moment verschneit, wie ich gehört habe, deswegen auch so ein bisschen Internet-Travel vorher. TESA kennen wir alle, Franziska. Jeder hat schon mal ein TESA-Klebeband in der Hand gehabt, so wie das ja auch in der Dachregion oft genannt wird als Synonym für Klebebänder im Haushaltsbereich oder Bürobereich. Aber im Bereich Flexpack, wofür wir als Innoform ja stehen, kennen wir TESA noch nicht so gut.

Was ist da die Verbindung? Ja, auch da haben wir ein breites Feld. Also ich freue mich natürlich immer, TESA-Klebeband ist immer tatsächlich der erste Ansatzpunkt, weil vielen freut mich auch immer, wenn viele Kunden sagen, ach, kenne ich von zu Hause. Flexpack, da haben wir ein breites Sortiment, fängt es an von, ja, ich würde vielleicht sagen Hilfsmitteln, also Vorpackungsklebebänder zum Kartonagen verschließen.

Wir gehen rüber über Klebebänder, die man in der Maschine selber einsetzt, sei es Rotungsbänder, PDFE-Klebebänder. Dann natürlich, wie vorhin auch angemerkt, mein Haupttätigkeitsfeld. Das heißt Klischee-Verklebung mit Softprint, Twinlock, selbstklebenden Sleeves, Splicebänder, ja. Sie ist vielfältig, die Anwendungen sind durchaus bunt und spannend.

Kann man sagen, dass es doch immer irgendwie auch mit Klebebändern zu tun hat, in welcher Form auch immer? Das ist so. Ja, also wir sind dem wahnförmigen Beschichten verfallen bei TESA und das ist genau unser Steckenpferd. Ich würde sagen, die selbstklebenden Sleeves, das ist quasi noch mal ein Add-on in dem Flexpack-Universum, wo es mal kein Klebeband von der Rolle ist, aber ja, es ist immer auf eine Rolle aufgewickelt mit einem Träger, mit einer Abdeckung, ja, das ist so.

Das macht ihr nicht nur für Flexpack natürlich, sondern wir fahren alle eure Klebebänder in unseren Autos herum, habe ich auf der Website gelesen. Was sind andere Geschäftsbereiche noch von TESA und wie verteilt sich das vielleicht auch so ein bisschen vom Umsatz oder von den Marktanteilen? Genau, ja, das ist korrekt. Also wir sind in vielen Industrien unterwegs.

Die einzelnen Industrien, die Verteilung kann ich gar nicht so genau nennen, aber 78 Prozent unseres Geschäfts ist Industriegeschäft und der Rest, wenn man ihn so nennen mag, sind tatsächlich die Consumer-Klebebänder, also der TESA-Film unter anderem. Wenn wir aber in die Industrien schauen, du hast es selber gerade gesagt, Automotive, das heißt genau alles rund ums Auto. Wir haben Elektronik, Handyverklebungen, sehr spannendes Feld dort, erneuerbare Energien. Wir haben einen großen technischen Handel als Bereich, letztendlich, wo wir dann kleinteilige Sachen reingehen.

Ja, und auch erneuerbare Energien im Sinne von Windrädern, ja, alles, was sich bewegt, Flugzeuge, Züge und auch noch in Gebäuden, zum Beispiel Fahrstühle. Also da gibt es auch Verklebungen, Appliance. Es ist vielfältig. Und das sind auch dann in der Regel Klebebänder, die ihr da einsetzt.

Also immer irgendetwas Beschichtetes mit Klebstoff? Korrekt. Es ist immer beschichtet. Es ist immer bahnförmig.

Flexpack-Industrie und Spezialanwendungen

Es mag manchmal noch in Standsteile weiterverarbeitet werden. Je nach Anwendung, zum Beispiel dann bei einem Mobiltelefon. Tatsächlich ist es so, dass dann häufig da Standsteile zum Einsatz kommen. Aber es darf auch gern mal von der Rolle kommen.

Hochspannende Sache. Da ist ja die Flexpack-Industrie wirklich auch ein bisschen was anderes, was Besonderes, ein kurzlebiges Wirtschaftsgut eigentlich mit vielleicht sogar lebensmittelrechtlichen Aspekten. Also wirklich eine Besonderheit und auch wieder ganz stark zu unterscheiden. So verstehe ich das im Moment von den Klischeverklebungen auf Walzen zum Beispiel.

Da geht es Stahl gegen ein Polymerklischee vielleicht. Man muss kleben. Bei den Aufreißbändern haben wir wieder was ganz anderes. All das ist unter deinen Fittichen?

Genau, also zumindestens unter den Fittichen unseres Teams. Und ich bin dann supportend dabei unterwegs, dass ich das Team entweder bei Kundentests vor Ort mit begleite. Ich selber ein paar Kunden habe. Ich darüber hinaus dann noch in Verbänden tätig bin oder mit Maschinenherstellern und anderen Zulieferern letztendlich da ein Netzwerk aufbaue.

Aber ja, am Ende des Tages, je nachdem, vor welchen Kunden wir stehen, haben wir diese ganze Palette da. Und wir müssen die Klaviatur natürlich auch spielen können. Das tun wir auch sehr gerne. Genau.

Wie groß muss ich mir Theser eigentlich vorstellen? Ich habe gar keine Größenordnung. Wie viele Mitarbeiter, wie viel Umsatz ungefähr? Was ist das?

Also wir haben 2022 1,7 Milliarden Umsatz gemacht weltweit und wir sind auch weltweit 5000 Mitarbeiter. Circa wiederum am Standort Norderstedt. Also das ist auch unser Headquarter. Da sind wir mit ca.

1400–1500 Mann tatsächlich unterwegs. Also der typische Mittelstand nach CDU-Definition, der Hidden Champion sozusagen. So ganz hidden seid ihr glaube ich nicht, aber auch durchaus weltweit vertreten, oder? Das ist korrekt, genau.

Mittelständischer Spezialist mit Kundenorientierung

Also mittelständig dürfen wir uns, also können wir uns aufgrund der Zahl nicht nennen. Wir gehören ja auch zu Beiersdorf, letztendlich als hundertprozentige Tochter. Und ja, also ich glaube, das macht uns aus, dass wir tatsächlich weltweit vertreten sind, sei es direkt, sei es durch ein sehr starkes Händlernetz und Partnernetz. Und wir, das ist einfach auch unser Antrieb, dass wir nicht nur gute Lösungen herstellen, sondern auch dafür sorgen, dass unsere Kunden Zugänge haben, und zwar weltweit.

Also kurze Wege zum Kunden, schneller Support unsererseits. Und ist das so, dass das sehr viele Speziallösungen sind oder sind das eigentlich eher standardisierte Lösungen? Ich kann mir vorstellen, dass gerade beim Flexodruck das sehr standardisiert sein muss, damit das eben immer mit allen Klischees auch gut funktioniert. Oder sind das wirklich auch Kundenlösungen, die ihr da entwickelt und anbietet?

Nein, also ich würde sagen, gerade im Flexpack-Bereich ist es quasi eine Standardprodukt-Palette, die allerdings natürlich so aufgebaut ist, dass sie möglichst alle Spezialfälle mit abdeckt. Also das ist ja immer ein bisschen die Krux, wir sind normal im Flexpack-Bereich sehr – das heißt, die Krux, aber wir sind sehr divers unterwegs. Das macht diese Industrie aus. Und das macht, glaube ich, auch die Stärke dieser Industrie aus.

Und dies natürlich abzudecken, ohne dass man theoretisch ständig kundenindividuelle Lösungen schaffen muss und trotzdem aber für alle möglichen Fälle eine Antwort hat. Das ist die Herausforderung. Und den versuchen wir natürlich auch gerecht zu werden, einfach mit der Produktpalette, mit der Vielfalt. Aber ja, es ist eine Standardpalette, damit möglichst viele bedient werden damit.

Ich stelle mir das auch schwierig vor, das sehr individuell zu machen, weil die Maschinen doch groß sind. Und das, was nachher rauskommt, sind schmale Klebebänder, gerade in der Flexpack-Industrie, wenn wir jetzt um Aufreißfäden oder sowas denken. Darüber wirst du sprechen. Am 21.

Inno-Meeting in Osnabrück Ende Februar Papier-basierte Prozessklebebänder. Ist da so dein Topic? Was hat es denn damit auf sich? Warum jetzt auf Papier?

Ja genau, ich freue mich schon sehr auf den Vortrag, dann auch die Veranstaltung vor Ort ist immer sehr schön. Ich durfte ja zuletzt dann auch teilnehmen oder habe es gemacht. Und ich freue mich, dass ich da die Möglichkeit habe, Papier-basierte Aufreisfäden oder Prozessklebebänder sind einfach eine Erweiterung unserer bestehenden Produktreihe. Wie gesagt, wir haben ja letztendlich eine Standardproduktreihe und dann versuchen wir darüber hinaus natürlich auch Entwicklungen voranzutreiben, neue Klebebänder an den Markt zu bringen.

Und wir haben einfach gesehen, dass wir im Zuge der, ja man kann sagen Nachhaltigkeit, aber damit natürlich auch Einfluss auf die Materialanforderungen von Zulieferern, da noch eine Marktlücke war oder ein Bedarf war im Markt zu sagen: Wir nehmen nicht nur die Kunststoff-basierten Klebebänder, sondern auch die Papier-basierten Klebebänder werden angefragt. Die werden nun mal standardmäßig auch auf Papier, Papier-basierten Substraten verklebt. Und was ist besser dann am Ende, als eine Art Monomaterial zu schaffen? Ganz spannend – kein Podcast ohne Recycling-Themen oder Nachhaltigkeits-Themen, was manchmal synonym heute schon verwendet wird.

Papierverpackungen ohne Klebeband-Verschmutzung

Wir sehen das auch, dass auch sogar bei flexiblen Verpackungen ein Trend Richtung Papierverpackungen da ist. Geht es wirklich darum, dann dieses Papier nicht mehr mit einem Kunststoffklebestreifen, ich sage mal zu kontaminieren, sondern wirklich da Monomaterial-Lösung auch hinsichtlich der Aufreishilfe durch euren Klebestreifen zu gewährleisten? Oder gibt es andere Motivationen? Hat Papier vielleicht auch sonst noch gute Eigenschaften, die Folie so in der Form nicht mitbringt?

Also tatsächlich ist es vorrangig so, dass wir, wie du so schön gesagt hast, das Papier da nicht verunreinigen wollen mit einer Kunststofflösung. Das ist tatsächlich das Hauptaugenmerk gewesen. Aber bedingt sich natürlich einfach dadurch, dass wir diese Nachfrage im Markt sehen, wie du es ja gerade sagtest. Also es gibt nun mal einfach mittlerweile dieses Aufspalten in kunststoffbasierte Verpackungslösungen, aber auch alternative Verpackungsmaterialien.

Und da ist definitiv das Papier ganz vorne mit dabei. Natürlich auch mit neuen Eigenschaften, verbessertem Reißverhalten zum Beispiel. Und dem muss man dann einfach ja auch entsprechend mit Produktlösungen begegnen oder die das dann unterstützen. Und das tun wir ja.

Also bedingt sich sozusagen. Wenn ich mir jetzt vorstelle, ich verpacke jetzt schon seit 40 Jahren meine Schokoladenplätzchen in einer Folienverpackung und möchte jetzt auf Papierverpackung umstellen, bezogen jetzt nur auf dein Prozessklebeband, also auf die Öffnungshilfe. Muss ich dann, wenn ich Papier nehme, an der Maschine was ändern oder lässt sich das eigentlich eins zu eins einfach auswechseln, neue Rolle rein, Papier rein, weiter geht’s? Ja, am Ende ja.

Also das ist das Ziel immer, dass wir Lösungen schaffen und die daraufhin prüfen, dass der Kunde möglichst gering Umstellaufwand hat. Denn das ist ja das oberste Ziel. Also ein Kunde möchte eine reibungslose Produktion und möchte nicht noch Modifikationen vornehmen. Und dies testen wir daher glücklicherweise auch immer vorab mit entsprechenden Partnern, mit Maschinenherstellern, die dann die Möglichkeit haben, unsere Klebebänder auch entsprechend vorab zu testen, Zertifikate auszustellen, zu sagen, das funktioniert.

Wenn der Endkunde sagt, er stellt von Kunststoff auf Papier um, da denke ich, geht er letztendlich sowieso einmal zumindest rein und schaut, lässt sich das Papier problemlos verarbeiten. Aber seitens Prozessklebeband, nein, da soll die Maschine gleich laufen und mit den gleichen Geschwindigkeiten wie vorher auch. Ich finde das ganz interessant mit den Papierklebebändern. Ich will da noch ein bisschen drauf rumreiten.

Gibt es die auch in verschiedenen Ausprägungen, also sprich Grammaturen, Farben, andere Klebstoffe? Was gibt es da für eine Palette? So ganz grob, gib uns mal einen groben Überblick. Es braucht jetzt nicht detailliert sein, aber so ganz grob.

Also tatsächlich sind wir mit verschiedenen Breiten unterwegs. Das hat einfach was damit zu tun, was müssen wir aufreißen? Das heißt, was haben wir für Dicken an Wellpappe, an Substrat, was geöffnet werden muss? Wir gehen nicht zwingend in Grammaturen rein.

Öffnungsklebebänder für Wellpappverpackungen

Was wir machen, ist, dass wir diese Produktpalette noch aufbohren. Das heißt, wir haben Öffnungsklebebänder. Wir haben Verschlussklebebänder, die wir uns anschauen. Wir haben Verstärkungsklebebänder.

Also gerade wenn man in Richtung einer Wellpappverpackung zum Beispiel geht, sind diese drei Anwendungen drum herum durch das Klebeband dann abgefangen. Und da versuchen wir natürlich dann eben alle Lösungen entsprechend papierbasiert anzubieten, damit wirklich gar kein Kunststoff mehr drinne ist. So Farben. Man kennt das ja, dass die Kunststoffklebebänder oft dann in Rot eingefärbt waren, damit man die gut sieht zum Beispiel, damit man eine Anfangsklasche sieht.

Ist das bei Papier ähnlich oder ist Papier immer braun oder immer weiß oder wie geht das? Nein, tatsächlich haben wir es in Braun vorab. Und sicherlich muss man einmal schauen, wo die Entwicklung dahin geht. Ehrlicherweise muss man aber sagen, die sind ja bewusst in dieser Farbe gewählt, weil wir sicherstellen wollen, dass sie mit in den Papierkreislauf können.

Das heißt letztendlich, die Farbe als solches nicht verunreinigen. Die großen Kunststoffklebebänder durften ja rot sein, tatsächlich, weil sie eventuell aussortiert werden. Also gar nicht in diesen 100-prozentigen Kreislauf da mit rein können oder zumindest als Fremdmaterial sind. Beim Papier ist es halt wirklich so, dass wir sagen, wir würden es gerne gleichfarbig lassen auch, damit es gar nicht farblich auffällt.

Sicherlich muss man schauen, wenn wir sehen, es gibt weiße, hellere Verpackungen in Zukunft oder andersfarbige Verpackungen, dann versuchen wir entsprechend da unseren Kunden auch Lösungen anzubieten. Aber vorerst sind wir bei diesen Klebebändern mit Braun unterwegs. Wenn ich jetzt nochmal in die wirkliche Flexpack-Schiene gucke, abweichen von unserem Manuskript hier. Ich habe eine Schlauchbeutelverpackung aus Papier meinetwegen jetzt umgestellt, möchte jetzt eine Aufreißhilfe mit Euer und Klebebändern machen und fülle ein Lebensmittel ab.

Meinetwegen ein trockenes, ein Keks. Bleiben wir mal bei dem Beispiel. Ist das dann lebensmittelrechtlich auch soweit abgeklärt, dass ich das Klebeband innen auf den Beutel kleben kann mit Klebstoff natürlich nach außen zeigend? Oder muss so ein Klebeband immer noch abgedeckt werden oder sowas?

Ich denke mir, das könnten Fragen sein, die auch unsere Zuhörer beschäftigen, wenn die solche Schritte jetzt gehen wollen. Genau, also da sind wir immer wieder offen zu testen. Tatsächlich, das ist das Thema Lebensmittelgerechtheit oder indirekte Lebensmittelverträglichkeit ist keine ganz so einfache bei Klebebändern, auch weil es entsprechende Testprozedere gibt, die man durchlaufen muss. Und die müssen immer speziell auf die Anwendung abgestimmt werden.

Das heißt also, eine allgemeingültige Zertifizierung kann man so gar nicht aussprechen, problemlos, sondern es geht immer wirklich darum, wie du es gesagt hast, Füllgut. Habe ich ein trockenes, ein fettiges Füllgut? Wie besteht der Kontakt? Habe ich letztendlich da Barriereeschichten nochmal dazwischen oder nicht?

Individuelle Lösungen für Aufreißhilfen

Und das müssen wir immer Kunden individuell klären und machen das auch gerne. Und da bin ich einfach oder sind wir offen auf Anfragen und freuen uns da natürlich unsere Kunden zu unterstützen. Also grundsätzlich geht es, aber es kommt drauf an, so wie der Steuerberater das auch immer sagt. Es ist immer wieder ein Fall.

Genau, wir müssen Fall für Fall das klären. Genau, jetzt haben wir ziemlich viel über die Aufreißhilfe gesprochen. Was habt ihr denn sonst noch an Prozessbändern für den Bereich Verpackung und im speziellen vielleicht sogar Flexpack? Gibt es da sonst noch was?

Wieder vor Schluss stelle ich mir zum Beispiel vor bei Feuchttüchern. Macht ihr sowas auch? Das machen wir nicht, zumindest jetzt nicht mehr bewusst. Was wir drum herum haben, ist tatsächlich, dass wir einmal auch nochmal Verpackungsklebebänder im Sinne von Kartonagenverpackungen haben.

Das heißt, die also einseitigen Klebebänder, die man vielleicht selber auch aus dem Haushalt kann man versuchen, Versandkartons zu verschließen. Das klingt jetzt erst mal profan, aber auch da wieder das Thema: Was habe ich für ein Grundmaterial? Habe ich eine Verpackung? Pack ich dann ein papierbasiertes Verpackungsklebeband drauf, um den Karton zu verschließen?

Bedeutet beim Endanwender, dass er ihn öffnen muss, nur noch. Und dann aber diese ganze Kartonage als solche auch in den Wertstoffkreislauf einbringen kann. Anders als wir kennen es ja selber. Wie gesagt, Versandkartons.

Jetzt habe ich dann dieses Kunststoffverpackungsklebeband, was ich dann erst mal abfusseln muss oder irgendwie entfernen muss. Ansonsten ist es ein Fremdmaterial, was aussortiert werden muss. Genau das haben wir. Und für dann die Kunststoffverarbeitenden Kunden, da haben wir dann entsprechend durchaus Klebebänder, die entweder auch mit dem Wertstoffkreislauf kommen oder die einfach schon als Basismaterial ein recyceltes Material haben.

Also immer die Frage, wie legen wir Nachhaltigkeit aus? Das eine ist das Thema Wertstoffkreisläufe schaffen und schließen, oder gleichzeitig direkt schon von vornherein bei der Fertigung Materialien nehmen, die vielleicht schon einmal recycelt wurden. Hochspannend. Das ist sowohl bei Papier als auch bei Kunststoffen so, dass sie auch schon recycelte Werkstoffe einsetzen können.

Also recyceltes Papier ist ja eigentlich Standard mittlerweile. Das ist ja der große Vorteil von faserbasierten Kunststoffen, dass wir da weltweit im Prinzip schon Recyclingprozesse haben. Bei Kunststoffen sieht das ja anders aus. Bietet ihr im Kunststoffbereich auch recycelte Materialien für solche Aufreißhilfen oder andere Klebebänder im Verpackungsbereich an?

Recyclingfähige PET-Kaschierverschlüsse entwickelt

Genau, also tatsächlich für den Kanonagenverschluss haben wir ein Produkt gelauncht, was PET-PCR hat. Die selbe Gedanke ist übrigens auch in den Tesafilm schon gekommen. Also auch da, das gibt es also nicht nur in der Industrie, sondern auch im Consumerbereich. Kürzlich erst einer spannenden Präsentation der Kollegin gelauscht.

Genau, da geht es darum, dass wir PET aus einem nicht vorhandenen Recyclingprozess herausnehmen. Das ist immer die große Frage: Wo kommt dieses Material her? Entnehmen wir es leider einem Materialkreislauf, der das benötigt? In dem Fall ist es so, dass wir das aus einer Quelle ziehen, wo es nicht recycelt worden wäre.

Nehmen dies aus einem Post-Consumer-Recycling. Tatsächlich, also Endanwender hat es benutzt, hat es weggeschmissen. Dort wird es raus sortiert und für uns wieder aufbereitet. Und wir nehmen es dann als PET-Basis, um Klebstoff drauf zu beschichten.

Super Sache. Als kleines Finale interessiert mich natürlich noch der Druckbereich. Das ist ja das, wo auch dein Herz für schlägt. Was du studiert hast, letztlich auch.

Was macht ihr im Druckbereich an Klebebändern? Geh noch mal ein bisschen genauer drauf ein. Also Klischee, auf den Zylinder kleben habe ich verstanden. Was gibt es da sonst noch?

Oder wie funktioniert das überhaupt eigentlich? Vielleicht für die, die das gar nicht wissen. Genau. Ich würde sogar fast noch einmal vorne anfangen.

Sagen, wenn ich die Maschine von vorne nach hinten durchlaufe oder durchgehe, habe ich letztendlich einen Rollenwechsel immer. Da haben wir einen Easy-Splice-Klebeband. Das heißt, das bedeutet, dass die Maschine nicht runtergefahren werden muss im Druckprozess, sondern die Rollen ohne Maschinenstopp gewechselt werden können, verbunden werden können mit einem Klebeband. Auf das wir sehr stolz sind und das wir auch seit vielen Jahren im Produktportfolio haben.

Dann kommen wir natürlich auf jeden Fall an unsere Klischeeverklebung. Das bedeutet, wir haben doppelseitige Klebebänder mit Schaumträger oder Folienträger, wenn benötigt, die die Klischees dann auf den Zylindern oder den Sleeves, dass sogar eher verklebt werden. Das heißt, auf PU-Oberflächen dann kleben müssen. Und wie du so ganz am Anfang mal sagtest, die Druckindustrie sticht da ein bisschen raus.

Abgelöste Klebebänder für Recycling

Ich sage manchmal scherzhaft, wir sind die schwarzen Schafe im Kleben, weil bei uns muss das am Ende wieder alles abgehen. Also das heißt, ein Klischee muss wieder abgehen nach dem Druckprozess, während das im Auto ganz schlecht ist, wenn ein Klebeband wieder abgeht. Genau. Und genau, es muss kleben, es muss gut ausdrucken.

Das Klischee muss wieder abgehen. Das sind also sehr komplexe Prozesse, die wir damit abwickeln. Wie kurz erwähnt, wir haben also nicht nur die Klebebänder zur Klischeeverklebung, sondern auch die Twinlock-Sleeves. Das heißt, das sind dann selbstklebende Sleeves, die gar kein Klebeband mehr benötigen, die natürlich insofern noch mal ganz interessant sind, weil ich damit auch mein Abfallmüll reduziere.

Genau, ich habe eine Trägerschicht gespart sozusagen, oder? Korrekt. Ich habe auch einen Prozessschritt gespart. Das ist schon sehr spannend.

Ich habe ein sehr gängiges und gutes Standardisierungstool. Ja, und dann gibt es in der Maschine noch Kleinzanwendungen wie auch mal Fehlstellenmarkierungen, wo wir einfach froh sind, Vollsortimentler zu sein. Das heißt, wir können dann auch ein einseitiges farbiges Klebeband liefern, um eine Fehlstelle mal zu markieren. Das ist, glaube ich, ganz gut und schön auch für den Kunden.

Genau, also ihr macht auch solche Markierungsetiketten auch, die man in eine Rolle schießt, die dann vielleicht auch vom Metalldetektor gefunden werden können oder so etwas. Gibt es sowas auch bei euch? Also wir haben tatsächlich Metalletiketten, die auch verwendet werden können, ob die jetzt geschossen werden können. Das ist eine sehr spezifische Anwendung.

Das müsste ich bestimmt mal prüfen. Aber ja, also alles ist gar kein Problem. Prüfen wir gerne. Wir sind offen für Herausforderungen.

Wer diese Anwendung hat, soll sich gerne bei uns melden. Ansonsten seid ihr auch beim Rollenschneiden oder in der Maschine dann mal, dass man das an die Seite als Fahne klebt, das dann auch in der Weiterverarbeitung klar ist. Da kommt jetzt eine Rolle, wo etwas rausgeschnitten werden muss oder wo eine Spleisstelle ist. Ja, genau.

Ich kam da drauf, weil wir in unseren Spezifikationen immer empfehlen, wenn Folienhersteller mit Lebensmittelherstellern arbeiten, dass sie dann immer irgendwelche detektierbaren Klebebänder benutzen, um einen Rollenspleis zu verkleben, also um einfach eine Rolle wieder neu anzukleben oder um eine Markierung zu machen, wenn ein Druckfehler drin ist, der rausgenommen werden soll. Dann würde der nämlich beim Lebensmittelhersteller unter Umständen nochmal durch eine doppelte Sicherung beim Metalldetektor gefunden werden. Viele machen das, viele sagen, wollen wir nicht, wir haben nur Kunststoff. Wir wollen jetzt auch die Kunststofffolie dann nicht wieder mit Metall kontaminieren und so weiter.

DfTA-Engagement und Förderverein

Also solche Ausmaße nimmt das ja heute an. Deswegen kam dieser kleine Einwand. Aber lass uns noch mal ein bisschen beim Drucken bleiben. Das ist für mich ein spannendes Feld.

Du bist ja auch bei der DfTA noch mit einem Ehrenamt unterwegs. Erzähl ganz kurz, was ist überhaupt DfTA und was für ein Ehrenamt machst du da? Ja, genau. Die DfTA ist am Ende der Verband für die deutsche Flex- und Tiefdruckindustrie.

Das heißt, nimmt sich der Interessen der Zulieferer und Hersteller an, hat sich dem Ziel verschrieben, diese Industrie zu unterstützen, zu stärken, zu entwickeln, mit all ihren Sorgen und Nöten letztendlich da Lösungen zu finden. Und zu diesem DfTA-Verband, in dem ich selber oder Tesa ist Mitglied und ich bin Rechnungsbüferin, das ist also ein sehr kleines Ehrenamt. Es ist aber so, dass es noch den DfTA-Förderverein gibt. Das heißt, der gezielt tatsächlich Förderangebote für diese Mitglieder schafft, sei es Trainings, Ausbildungen für Nachwuchs.

Wir alle haben Nachwuchssorgen in unseren Industrien und genau dort Weiterbildungsmöglichkeiten anzubieten. Das macht der Förderverein. Und von dem bin ich wiederum die Vorsitzende und bin sehr glücklich mit einem starken und guten Team dort, entsprechend die, also den Aufbau oder das, was meine Vorgänger auch schon geschafft haben, da weiterzuführen. Für mich ist da so ein bisschen im Hinterkopf, dass die DfTA sich stark für Flexodruck und neu auch für Digitaldruck begeistert und auch dort viel anbietet.

Auch euer Förderverein hat, glaube ich, einen Schwerpunkt beim Flexodruck, wenn ich das richtig gesehen habe. Welche Rolle spielt der Tiefdruck da? Das ist so tatsächlich, wir sind sehr flexodrucklastig. Ist vielleicht historisch bedingt, dass man irgendwann die Entwicklung dorthin ging oder auch viel aus dem Tiefdruck in den Flexodruck reingegangen ist und der Flexodruck, würde ich sagen, lange Zeit vielleicht eben gar nicht so beachtet wurde oder nicht anerkannt wurde als qualitativ hochwertiges Druckverfahren, was sich deutlich geändert hat über die letzten Jahre und ja vielleicht auch Jahrzehnte.

Also insofern eine positive Entwicklung erfahren hat, die unterstützt werden sollte. Stand heute ist es so, dass wir Weiterbildungsangebote vor allem für den Flexodruck haben. Das stimmt gleichzeitig aber auch, offen sind, da weitere Ausbildungsangebote oder ja Weiterbildungsangebote zu schaffen. Bei uns ist daran gelegen, natürlich die ganze Industrie zu unterstützen.

Aktuell arbeiten wir daran, für den Vorstufenbetrieb Ausbildungsprogramme zu schaffen. Wir haben Hochschulförderungen. Genau, wir haben, wie gesagt, die Weiterbildung im Flexodruck, Technologen auch. Und warum nicht?

Also wir sind – wir freuen uns immer über Input, über Unterstützung, über Anregung. Wenn da aus dem Tiefdruck der Wunsch kommt, auch Förderangebote zu schaffen, sind wir offen und ja, dies auch zu realisieren. Wir freuen uns natürlich auch immer über Fördervereinsmitglieder, seien wir ehrlich. Also es geht nur, wenn wir alle an einem Strang ziehen und wenn da genug Unterstützung natürlich aus der Industrie auch kommt.

Fördervereinsarbeit und Branchennetzwerk

Letzte Nachfrage hier zum Förderverein, weil das wirklich aus meiner Sicht auch eine sehr wichtige Angelegenheit ist, die wir nicht besprochen haben. Aber wie funktioniert das? Ihr habt Fördermitglieder und macht dann daraus Stipendien, sogar oder fördert ihr nur einzelne Weiterbildungsmaßnahmen? Wer wird gefördert?

Kannst du das vielleicht noch kurz etwas detaillierter ausführen? Ja, gerne. Und zwar ist es so, dass wir Fördervereinsmitglieder haben, die eigentlich dafür sorgen, dass wir diese Ausbildungsangebote finanzieren können. Denn die Stipendien und alles, was wir letztendlich finanziell unterstützen, funktioniert nur mit Mitgliedsbeiträgen.

Daher gerade eben auch mein kleiner Appell an weitere Interessenten. Sehr gerne. Wir freuen uns über jeden, der Mitglied werden möchte. Man kann auch mit geringen jährlichen Beiträgen – also der kleinste Einsatz sind 500 Euro pro Jahr.

Und ich denke, das kann man als Unternehmen tatsächlich wiederum doch rechtfertigen, wenn man sieht, was man daraus bekommt. Also wir fördern nicht nur Fördervereinsmitglieder, sondern Verbandsmitglieder. Das heißt, man muss nicht zwingend Vereinsmitglied sein, um eine Förderung zu bekommen. Und dann läuft es darauf hinaus, dass wir einmal im Jahr Stipendien vergeben.

Dieses Jahr sind es meiner Meinung nach fünf Teilförderungen. Das heißt, es gibt einen Antrag. Es gibt jemand, der sagt, ich möchte das gerne machen. Ich bin in einem Unternehmen tätig.

Ich habe nicht Flexodruck als Ausbildung gehabt, aber ich finde diese Industrie toll, mein Unternehmen toll. Er bewirbt sich, er kriegt noch mit einem Motivationsschreiben. Er bekommt am besten auch noch Unterstützung von seinen Vorgesetzten und sagt – oder seine Vorgesetzten sagen –, diese Mitarbeiter, die Mitarbeiterin, sehen wir als wertvollen Teil dieser Firma und würden uns freuen, wenn das Stipendium bestätigt wird. Ja, und dann kann man den Flexodruck-Technologen an, der von der DFTA, dem Technikum-Zentrum auch von Martin Dreher dann angeboten wird und der Austausch kann dort letztendlich dann dieses Weiterbildungsprogramm machen.

Genau, tolles, umfangreiches Programm, tolle Initiative. Franziska, wir kommen zum Ende. Die Zeit ist abgelaufen. Vielleicht hast du noch einen Appell oder einen Wunsch an die Verpackungs- oder Druckindustrie, die du noch loswerden würdest?

Ja, erst mal, es war sehr kurzweilig, lieber Karsten, vielen lieben Dank für diese guten Minuten gemeinsam. Appell, nein, ich glaube, allen ist klar, wo die Reise hingeht. Wir müssen innovativ bleiben. Ich sehe ein Riesenpotenzial in dieser Industrie.

Leidenschaft für die Verpackungsindustrie

Es war immer da und es wird auch immer bleiben. Eine Leidenschaft für diese Industrie. Trotz vielleicht auch widriger Umstände mal, wenn es um die Verpackung geht, immer wieder Lösungen zu finden und da voranzugehen. Persönlich als Fördervereinsvorsitzende würde ich mich über Mitglieder freuen.

Das ist aber quasi ja so ein kleiner Hauptwunsch. Und ansonsten wünsche ich mir einfach, dass wir uns weiter so gut austauschen, die Industrie vernetzt bleiben, so tolle Angebote wie von dir zum Beispiel wahrnehmen. Also auch die Inno-Meetings, wo man etwas Neues lernt. Wo man einfach wach bleibt und im stetigen Austausch ist mit anderen.

Wir sehen uns am 21.–22. Februar in Osnabrück beim Inno-Meeting. Da kann man übrigens auch jetzt online noch dabei sein.

Das packen wir alles in die Show Notes, genauso wie den Link zum Förderverein. Es war ein tolles Gespräch. Franziska, ganz herzlichen Dank. Vielen lieben Dank, Karsten.

Danke für die Einladung. Und das war es schon wieder für heute. Ich hoffe, es war etwas Interessantes für Sie dabei. Und wenn auch Sie einmal Teil dieser Initiative für mehr Flexpack-Wissen werden möchten, melden Sie sich gerne bei mir unter ks at innoform.eu und nicht vergessen, diesen Podcast zu abonnieren, wo immer Sie Podcasts hören.

Tschüss, bis zum nächsten Mal. Ihr Karsten Schröder.

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