Warum Farbkonstanz im Verpackungsdruck entscheidend ist

GMG Podcast

In der Druckindustrie flexibler Verpackungen wird die Farbverbindlichkeit zunehmend zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor. Markenartikler erwarten, dass ihre Markenfarben auf allen Materialien, Maschinen und Standorten gleichbleibend erscheinen – unabhängig vom Druckverfahren.

Auf der Fachpack 2025 erklärten Johannes Betz und Michael Weihing von GMG, wie moderne Farbmanagement-Software diese Herausforderung meistert. Ihr Ziel: Druckprozesse vereinfachen, Qualität sichern und Farbkommunikation standardisieren.


GMG: Beratung und Software für reproduzierbare Druckergebnisse

GMG ist spezialisiert auf Farbmanagement und Prozessstandardisierung im Verpackungsdruck. Mit Softwarelösungen wie GMG ColorProof oder GMG OpenColor lassen sich Farben exakt simulieren und konsistent wiedergeben – egal ob im Flexo-, Tief- oder Digitaldruck.

„Wir wollen die bestmögliche Druckqualität unabhängig vom Verfahren sicherstellen“, erklärt Michael Weihing. Gerade bei flexiblen Verpackungen, wo Materialien, Kleber und Veredelungen die Farbwirkung verändern, ist Standardisierung der Schlüssel zu Effizienz und Markenstabilität.


Markenanforderungen im Wandel

Nachhaltige Verpackungen und neue Druckverfahren verändern das visuelle Erscheinungsbild vieler Produkte. Johannes Betz beschreibt die Herausforderung: „Neue Materialien reflektieren Farbe anders. Wir helfen Marken, ihre visuelle Identität beizubehalten.“

GMG unterstützt dabei mit datenbasierten Farbprofilen, die Markenfarben zuverlässig reproduzieren – auch bei geänderten Substraten oder Produktionsstandorten.


Effizienzgewinne für Druckereien

Für Druckdienstleister zahlt sich Farbmanagement direkt aus. Durch präzise Simulationen und standardisierte Workflows sinken Rüstzeiten und Makulatur. Das Ergebnis: stabilere Prozesse, kalkulierbare Ergebnisse und zufriedene Kunden.

GMG schafft so eine gemeinsame technische Sprache zwischen Marken, Agenturen und Druckereien – eine Voraussetzung für fehlerfreie und wirtschaftliche Produktion.


Fazit: Farbkommunikation als Brücke zwischen Marke und Technik

Die Zukunft des Verpackungsdrucks liegt in standardisierten, digital unterstützten Farbprozessen. Unternehmen, die in konsistente Farbkommunikation investieren, sichern nicht nur Qualität, sondern auch Vertrauen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

In einer zunehmend nachhaltigen und technologiegetriebenen Branche bleibt die Farbkonstanz ein entscheidender Erfolgsfaktor – vom Design bis zur fertigen Verpackung.


Michael spricht bei Inno-PrintPack

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Transkript

Wir sind hier auf der Fachmesse bei GMG, Johannes Petz ist da und Michael Weing, du wirst vortragen bei der Drucktagung bei Vollmann, die machen Druckfarbe, das macht ihr nicht Michael, was stellt ihr her, was bietet ihr an? Wir sind ein Beratungsunternehmen, wir sind ein Unternehmen, das Software, ich sag mal um die Druckprozesse zu vereinfachen und die bestmögliche Druckqualität losgelöst vom Druckprozess oder vom eigentlichen Druckverfahren zu beraten.

Johannes, die Markenartikel kommen zu euch, was fragen die euch oder was verlangen die von eurer Beratungsleistung, wenn ihr dann mit den Druckereien sprechen sollt? Erstmal geht es oft darum, wenn man eben neue Druckprozesse, Druckverfahren, Verpackungsverfahren hat, dass Farbe, Markenbild konsistent bleibt und da haben wir sehr viel Erfahrung gesammelt in den letzten Jahren, wie wir das eben bewerkstelligen und da kommen Marken erstmal von zu.

Michael, was haben Druckereien davon, wenn die mit euch zusammenarbeiten, es geht ja letztendlich immer um Kosten und Effizienz und Steigerung, was bietet ihr da?

Genau, die Fragen müssen sich natürlich die Druckereien immer mehr stellen, vorher haben wir es kurz besprochen oder angesprochen, mit was verdient die Druckerei ihr Geld, sag mal so schnell wie möglich Farbe aufs Papier bringen, damit verdient die Druckerei das Geld und wir helfen den Unternehmen, die Prozesse zu verschlanken oder ich sag mal andersrum, die wertschöpfenden Aktivitäten in den Vordergrund zu stellen und die Prozesse die einfach nicht wertschöpfend sind, auf ein Minimum zu reduzieren.

Ist es dann eher eine Beratungsleistung, Johannes, oder ist es eine Software, die ihr eigentlich verkauft oder ist es beides?

Ja sowohl als auch tatsächlich, also immer mehr natürlich geht es über die Software hinaus, klassischerweise kommen wir aus dem Bereich Prepress, Druckvorbereitung, Proofing, nur ist es so, Farbe ist nicht nur da verortet, sondern natürlich auch beim Kunde und im Drucksaal und heute geht es sehr viel um Themen wie Digitaldruck, Multicolor haben wir vorher kurz angesprochen und viele fragen sich, wie kann ich in diesen Zeiten, wo neue Verfahren reinkommen, Farbe sicher und effizient durch den Prozess bekommen und da werden wir sowohl mit Software, Beratung eben zur Rede gezogen. 7c wird ein Riesenthema sein bei der Drucktagung, du wirst auch dazu sprechen, was wirst du oder wie ist der Stand bei 7c, kommen wir voran, ist es immer noch in den Kinderschuhen, wir reden schon viele Jahre drüber, wie weit ist es?

Technologisch ausgereift, sagen wir immer, die Technologie gab es schon vor 20 Jahren, was sind heute die großen Herausforderungen, wieso sich innerhalb der letzten 20 Jahre der Markt nicht so schnell verändert hat, das ist ganz einfach, die Druckereien fragen sich natürlich, was habe ich für einen Vorteil, wenn ich auf 7C wechsle und die größte Herausforderung wird natürlich immer sein, wie bekomme ich die Technologie an den Kunden drin, technologisch funktioniert alles, aber der Kunde muss den Mehrwert von 7C-Druck erkennen und wenn der Kunde mitspielt, dann wird es auch technologisch einfacher werden.

Der Digitaldruck schreitet voran, du hast vorhin im Vorgespräch gesagt, es kommt vielleicht irgendwann gar nicht mehr darauf an, welches Druckverfahren wir nehmen, wie war das so gemeint?

Flexibilität und Digitalisierung in der Produktion

Grundsätzlich von Kundensicht, also Druckeinkäufer, Markenartikler, möchte ich eine hohe Flexibilität haben, reine Auflagen Digitaldruck, große Auflagen Analogendruck und auch was die Farbe angeht, was die Anmutung angeht, möchte man da keine Limitationen oder Höhen haben, das heißt, letztendlich versuchen wir auch und gehen wir auch an mit unserer Expertise über Beratung und Software, möglich zu machen, dass egal, ich in einem 7C oder 4C Digitaldruck bin oder einen Sonderfarben-Flexdruck habe, das wiedergeben kann, vor allem wenn es darum geht Sonderfarben aus dem Analogendruck im Digitaldruck zu erreichen, gibt es da nämlich einige Hürden heute.

Also Digitalisierung pur bei euch, aber mit Beratungsleistung, um eben kosteneffizient zu bleiben. Schönen Dank für das tolle Gespräch. Dankeschön. Gerne, Dankeschön. Das war es eigentlich.